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Extreme Rückenprobleme in Verbindung mit brennenden Schmerz und Herzpochen…

Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,
leide seit ca. 1 Jahr an extremen Rückenproblemen. Ich schilder ihnen zunächst erst mal meinen Krankenverlauf:
März 2008 kam ich eines Abends wegen starken Herzschmerzen(bzw. stolpern) ins Krankenhaus. Dort wurde festgestellt das diese schmerzen vom rücken kommen und ich wurde zu einem Orthopäden überwiesen, welcher meine BWS röntge und dort einige Blockierungen feststellte. Deshalb renkte er mich mehrmals wieder ein,da es mir danach besser ging. Doch mittlerweile gehe ich nicht mehr dorthin weil es mir so vorkommt als wenn es dadurch nur noch schlimmer geworden ist. Denn nun leide ich unter ständigen Schmerzen der Wirbelsäule, mittlerweile auch HWS. Meine kompletten Gelenke am Körper (Knie, Hüfte, Handgelenke, usw.) knacken...manchmal tut es auch weh wenn sie knacken. Ich brauch mich nur leicht zu biegen dann knackt es auch in der Wirbelsäule... In den letzten Tagen ist mir nun etwas aufgefallen, ich habe einen ziehenden/brennenden Schmerz der sich vom Nacken/Schulterbereich in die Arme zieht. Mein kleiner Finger fühlt sich manchmal taub an und ich hab hin und wieder das Gefühl das ich meinen Urin nicht halten kann, habe ihn jedoch bisher noch nicht ungewollt verloren. Und dieses Herzstolpern ist wieder ab und an hinzugekommen??
Sind das Anzeichen für einen Bandscheibenvorfall??
Über eine schnelle Antwort wäre ich ihnen sehr Dankbar.



Antwort verfasst am 26.12.2009:

Sehr geehrte Frau S.

 Um einen Bandscheibenvorfall auszuschließen, sollten sie sich sehr kurzfristig bei einem Wirbelsäulen-Spezialisten (Orthopäde, Neurochirurg) vorstellen. Die von ihnen genannten Symptome sind unspezifisch und müssen nicht unbedingt für einen Bandscheibenvorfall sprechen, jedoch sollte dieser ausgeschlossen werden, da ein Bandscheibenvorfall mit möglicher Kompression einer Nervenwurzel und entsprechenden klinischen Symptomen einer kurzfristig eingeleiteten ggf. operativen Behandlung bedarf. Stellen sie sich deswegen entsprechend schnell bei einem niedergelassenen Arzt oder, wenn dies nicht möglich ist, auch in der Notfallaufnahme eines Krankenhauses vor.

 

Dr. med. C. Schmid

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