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Orthopäden Kochsalzlösung in die Wirbelsäule links und rechts gespritzt…

Frage:

seit ca. 5 Jahren habe ich große Probleme und starke Schmerzen beim Gehen und Stehen ich war auch schon 2 mal in stationärer orthopädischer Behandlung, was mir zwar einige Zeit Linderung gab aber es kam immer wieder und ziemlich heftig.
Seit Februar 2008 bekomme ich von meinem Orthopäden Kochsalzlösung in die Wirbelsäule links und rechts je eine, gespritzt, ebenso bekomme ich Akupunktur an beiden Beinen, am Nabel und am Brustbein? gesetzt.
Seit ca. Monat August 2008 ließen die Schmerzen nach und heute kann ich wieder Schmerzfrei laufen(ca. 5km am Stück 3x die Woche).
Aber......meine Füße kribbeln und ich bekomme Krämpfe in die Füße und Beine, aber die Schmerzen lassen sich gegenüber dem vorherigen ertragen. Nun möchte ich ihnen folgende Frage stellen: kann ich die Spritzen 1 x wöchentlich immer bekommen oder ist das schädlich? Ich habe etwas Angst weil ich nur EINE Niere von Geburt aus habe?
ich nehme täglich noch Eine Magnesiumcapsel und 2 Teelöffel Calciumpulver
morgens 1 Prostata Tablette Tamsulosin beta
eine halbe Blutdrucktablette
auch mache ich fast täglich Gymnastik, laufe , fahre Rad.
Ich würde mich sehr freuen wenn Sie mir eine kurze Nachricht zukommen lassen würden.



Antwort verfasst am 08.01.2010:

Sehr geehrter Herr B.,

zunächst wäre die Durchführung einer Kernspintomographie der Lendenwirbelsäule sinnvoll um die Ursache Ihrer Beschwerden genau bestimmen zu können und die weitere Therapie sinnvoll planen zu können. Prinzipiell setzt man solche Spritzen eher nur vorübergehend ein und steigert dann die Behandlung in Abhängigkeit von den Beschwerden und auch abhängig vom Ausmaß Ihrer Spinalstenose. Sinnvoll wäre auch, bei Gelegenheit eine neurologische Untersuchung durchführen zu lassen, um die Lokalisation der Nervenwurzelreizung bestimmen zu können. Wenn die Beschwerden zunehmen sollten bzw. neurologische Defizite dazukommen sollten (Taubheit, Schwäche in den Beinen) ist das dringende Aufsuchen eine Arztes sinnvoll. Eine minimal-invasive Operation mit Dekompression der Nervenwurzlen muss dann diskutiert werden.

Eine gute Besserung.
Freundliche Grüße

Dr. med. C. Schmid

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