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Druckbeschwerden im linken Fuß und Unterschenkel…

Frage:

Ich habe im Juni 2006 ein Aortenanorysma, 2 Schlaganfälle und einen Hirnstamminfarkt bekommen, lag dann 7 Wochen im Koma, kam in der Reha Leezen wieder zu mir, hatte einen Dekubitus III am Steißbein, bekam dann infolge einer Überdosierung mit Marcumar eine Darmblutung und einen Platzbauch, hatte eine starke Hodenentzündung und stürzte wenige Tage vor meiner Entlassung ungeschützt aufs Gesicht. Wenige Tage nach meiner Entlassung aus der Reha bekam ich Druckbeschwerden im linken Fuß und Unterschenkel. Ich habe mich neurologisch untersuchen lassen. Das frappierende an den Untersuchungen war, dass alle drei Kliniken zu einem anderen Ergebnis kamen. Die Ursache meiner Beschwerden konnte man mir in keinem Fall nennen und auch keine Heilungsmöglichkeiten. Erstaunlich auch die langen Wartezeiten von 1 - 2 Monaten, bis ich überhaupt einen Termin bekam. Ergebnis der Untersuchungen war wohl, dass ich eine Polyneuropathie haben soll. Ich habe kein Vibrationsempfinden, wenn die Stimmgabel auf die Fußknöchel gesetzt wird.
Seit meiner Entlassung aus der Reha gehe ich, soweit das Wetter es zulässt, jeden Tag 5 km durch den an unser Grundstück angrenzenden Wald. Obwohl mir wiederholt gesagt worden ist, dass ich mich viel bewegen soll, habe ich den Eindruck, dass die Beschwerden leicht zugenommen haben.
Meine Frage ist nun, schade ich mir durch das tägliche Training oder ist es für die Regeneration der Fuß- und Beinnerven gut?
Auch wenn im Kernspin der Lendenwirbelsäule nichts Auffälliges zu sehen war, kann nicht doch der Sturz Ursache meiner Beschwerden sein?



Antwort verfasst am 15.01.2010:

Sehr geehrter Herr Th.,

soweit dies aus der Ferne zu beurteilen ist, klingen Ihre Beschwerden am ehesten nach einer Polyneuropathie. Es ist in der Tat erstaunlich, dass Sie mehrere Ursachen Ihrer Beschwerden genannt bekommen haben. Eigentlich sollte dies neurologisch klar abzugrenzen sein. Am sinnvollsten wäre, wenn Sie die neurologischen Befunde sammeln und dies nochmals von einem anderen Neurologen überprüfen lassen.

Gute Besserung.
Freundliche Grüße

Dr. med. C. Schmid

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