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Schiefhals mit Veränderung der Wirbel…

Frage:

Hallo
Ich bin 37 Jahre alt. Vor 6 Wochen bin ich zu meinem HA gegangen weil ich starke Nackenschmerzen hatte.
Er meinte es wäre ein sogenannter Schiefhals und hat mir alle zwei Tage
eine Schmerzspritze gegeben, die auch für 1-2 Tage gut geholfen haben.
Aber danach war es genauso wie vorher.
Nach 10 Tagen Überwies er mich dann zum Orthopäden der gleich zwei Röntgenbilder der HWS anfertigte.
Er meinte das ich eine Veränderung der Wirbel habe (Zacken)
Daraufhin schickte er mich ins Krankenhaus um ein CT zumachen um sicher zugehen das diese (Zacken) nicht in den Nervenkanal hinein ragen.
Der Arzt im Krankenhaus erklärte mir dann das es nur leicht in den Spinalkanal (Zacken) ist aber umso stärker nach Außen. Desweiteren hat
er noch was von Retrospondyloluyten gesagt was ich aber überhaupt nicht verstanden habe.
Mein Orthopäde hat mir dann 6x Fango mit extensiver Massage per Hand verschrieben. Wovon ich jetzt 4x hinter mir habe wobei ich dann noch Kopfschmerzen und Schwindelgefühl bekomme.
Wie schlimm ist so etwas?
Wie ist der Verlauf bei der Erkrankung?
Ich frage mich wie lange kann so etwas andauern da ich schon 6 Wochen Krankgeschrieben bin? Und vor allem wie geht es weiter ich bin als Schlosser tätig?
Was kann ich selbst zur Linderung meines Problems machen?



Antwort verfasst am 18.01.2010:

Sehr geehrter Herr N.,

Ihrer Beschreibung nach handelt es sich am ehesten, ohne Kentniss der Bilder, um eine degenerative Veränerung im Bereich der HWS mit zusätzlicher muskulärer Komponente.

Sie sollten zunächst noch weitere bildgebende Diagnostik mittels MRT anfertiegen lassen. Bei den von Ihnen beschriebenem Kopfschmerzen, sowie Schwindel wäre ggf. eine zusätzliche neurologische Abklärung empfehlenwert.

Je nach Ausprägung des Befunds stehen unterschiedliche Therapieoptionen zur Verfügung. Am Beginn einer Behandlung steht meist eine konservative Therapie mit den von Ihnen beschriebene Maßnahmen. Zusätzlich zu den lokalen Infiltrationen an Schmerzpunkten besteht die Möglichkeit mit Hilfe von bildgebenden Verfahren wie z.B. unter Röntgen- oder CT-Kontrolle gezielter zu infiltrieren. Bei degenerativen Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule besteht allerdings auch immer die Möglichkeit der Zunahme der degenerativen Veränderung trotz konservativer Therapie, deshalb sollte man bei fortschreitendem Befund je nach ausprägung der Beschwerden unter Umständen eine operative Therapie anstreben.

Gern können sie sich zu einer persönlichen Beratung bezüglich des weiteren Vorgehens in unserer Wirbelsäulen-Sprechstund vorstellen.

Gute Besserung.
Freundliche Grüße

Dr. med. C. Schmid

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