Frage:
Nach fast 20jähriger erfolgloser Behandlung beim Physiotherapeuten, Ostopathen und Chiropraktiker überlege ich, meine Schmerzen an der Wirbelsäule (L4, L5) chirurgisch behandeln zu lassen. Welche Verfahren machen Sinn?
Antwort verfasst am 30.09.2010:
Sehr geehrter Herr S.,
wenn alle anderen nicht operativen Maßnahmen keinen nachhaltig positiven Effekt haben oder falls bereits neurologische Ausfallerscheinungen auftreten, raten auch wir zu einer Operation.
Eine Auflistung sinnvoller Operationstechniken bei Erkrankungen der Wirbelsäule mit ausführlichen Informationen finden sie auf unserer
Website: www.spine-bb.de unter dem Menüpunkt Leistungsspektrum.
Die Wahl des Operationsverfahrens richtet sich in unserem Hause nach der Krankengeschichte, der Art der Erkrankung (z.B. Grad des Verschleißes der Wirbelsäule) und nach der körperlichen Verfassung des Patienten.
Aus meiner Erfahrung kann ich außerdem sagen:
Kann ein Wirbelsäulen-Eingriff minimalinvasiv durchgeführt werden, so übertreffen die Ergebnisse traditionelle Techniken und bedeuten eine kleinere Belastung für den Patienten. Die Rehabilitation geht somit schneller voran.
Welche angemessenen weiterführenden Maßnahmen für sie selbst in Frage kommen, sollten sie in Ruhe mit ihrem behandelnden Orthopäden erörtern.
Eine umfassende körperliche Untersuchung, die Beurteilung ihrer Röntgenbilder und CTs/ Mrts und die Berücksichtigung bisher durchgeführter Therapien wären dafür die beste Grundlage. Für weitere Fragen stehe ich ihnen gerne zur Verfügung.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid