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Das Ende meiner Wirbelsäule steht asymmetrisch zueinander…

Frage:

Hallo,

vorletztes Wochenende hatte ich einen Reitunfall.
Mein Pferd ist ausgerutscht und wir vielen zusammen. Ich flog allerdings vor lauter Schwung mit dem Kopf auf den Boden, habe nach Beobachtung der Zuschauer mit Kopf und Schultern gebremst. Gut, am nächsten Tag zum Arzt. Erhebliches Schleudertrauma, Gehirnerschütterung. Die Schmerzen wurden immer heftiger, vor allem im Nacken und gesamten Rückenbereich.
Am Dienstag wurde dann auch noch meine Lippe Taub.
Wieder zum Arzt, er hat mich dann sofort zum Neurologen geschickt.
Der Neurologe hat einen Termin für mich im Krankenhaus gemacht zur Kernspintomografie. Ergebnis laut des Radiologen: Das Ende meiner Wirbelsäule asymmetrisch zueinander steht. Hoffe ich kann es wieder richtig wiedergeben.
Auf jeden Fall sollte wohl irgendetwas Symmetrisch zueinander stehen aber das tut es jetzt nicht mehr.
Ich weiß das das ziemlich leichtsinnig war, aber ich bin heute für einige Minuten geritten und vielleicht hat es mir ja geholfen. Denn ich habe dadurch gemerkt das mein gesamter Rückenbereich taub ist. Ich merke zwar alle Berührungen, aber ich habe absolut nicht gemerkt dass das Pferd sich bewegt. Ist blöde zu erklären.
Normalerweise merkt man als Reiter den Schwung im Rücken den das Pferd hat beim Laufen. Doch das habe ich überhaupt nicht gespürt.
Heute Mittag bekam ich auf einmal ( vor dem Reiten ) Schmerzen beim atmen in der Brust. Ich hatte einen Puls von 120 und mir wurde richtig heiß. Jetzt habe ich auch noch Schmerzen in meinen Wangenknochen.

Was kann mit mir los sein?



Antwort verfasst am 12.12.2009:

Sehr geehrte Frau J.

 Nach einem Reitunfall können die unterschiedlichsten Verletzungen auftreten. Die Asymmetrie, die Sie mir beschreiben, kann ich im Bereich der Wirbelsäule so nicht deuten. Sie sollten sich aber baldmöglichst bei einem Orthopäden in Ihrer Nähe vorstellen. Gerade Sensibilitätsstörungen im Rücken sollten baldmöglichst abgeklärt werden. Ggf. sollte auch eine kernspintomographische Untersuchung der Halswirbelsäule erfolgen, um einen möglichen Druck auf die abgehenden Nerven der HWS darstellen zu können. Dann müsste ggf. auch eine operative Therapie eingeleitet werden.

Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung!

 

Dr. C. Schmid

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