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Bandscheibenvorfall

Frage:

hallo,
selbst allgemeinmediziner mit 62jahren und noch in eigener praxis tätig, musste am 30.9.10 der bandscheibenvorfall l4/l5 lks.mit schmerzen grad 8 und mit 14tage bestehender fußheberparese lks. operiert werden (neurochirurgisch min. invasiv,angebl.lt. diffusen op.bericht 3std. op.dauer, zwei tage stationär.
die postop. phase gestaltet sich recht langwierig,anfangs erhebliche sensationen ium gesamten lk. bein,die paresen bildeten sich innerhalb von zwei monaten zurück, die schmerzen werden anders, und richtig gehen, geschweige denn laufen, kann ich immer noch nicht!
ein kontroll-mrt vom 4.3.11 zeigt eine hochgradige foramenstenose lks., verursacht ossär, diskogen und narbig; an medis. nehme ich lyrica 100 und ibu 800 ret. zur nacht (damit der morgendliche anlauf einfacher ist) und lyrica 75 mit ibu800 ret. am morgen----so komm ich "relativ" beschwerdefrei über den tag!
aber was kann letztendlich getan werden?
ich persönlich habe vor, noch ein halbes jahr bei bestehender medikation zu warten, um anschließend zu entscheiden----es kommt letztendlich auf den schmerzzustand und meine beweglichkeit an, womit ich die letzten 20jahre die bestehende lebensqualität vielleicht ohne medis. erhalten kann.
vielleicht können sie aus der ferne antworten; kapazitäten gibts hier in köln genug, ich weiß nur nicht, wo diese sich bei dieser problematik befinden!

grüße aus köln, der hauptstadt der optimisten, zumindest was den fußball angeht.



Antwort verfasst am 15.03.2011:

Sehr geehrter Herr,

Ihrer Schilderung nach sollten Sie die Möglichkeit einer Infiltrationstherapie in Erwägung ziehen, sowohl aus einem diagnostischen als auch therapeutischen Hintergrund. Sie ermöglicht, den oder die potentiellen Auslöser zu identifizieren und gezielt anzugehen. Sollte die Therapie eine Besserung der Beschwerden bis zu 3 Monaten erbringt, kann sie bei Wiederauftreten der Symptome wiederholt werden. Sollten die Beschwerden früher in Erscheinung treten muss über alternative Therapiemöglichkeiten (ggf. eine erneute Operation) diskutiert werden.

Beste Grüße, gerne auch telefonische Rücksprache

Dr. C. Schmid

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