Beängstigende Begleitsymptome bei Haarriss in einem Halswirbel...
Frage:
Nach einem Unfall klagte ich über Nackenschmerzen und Schwindel. Bei einem CT wurde ein Haarriss in einem Halswirbel festgestellt wurde. Empfohlen wurde ein paar Tage eine Halskrause zu tragen, aber es ist nichts zu befürchten. Nun habe ich seit Wochen Symptome die mich beunruhigen.
Bei Nackenbewegungen spüre ich stets ein leichtes Knirschen, gelegentlich auch ein lautes Knacken. Bei Augenbewegungen ins periphere Gesichtsfeld durchfährt mich ein elektrisierendes Gefühl, das sich hauptsächlich auf den Kopf bemerkbar macht. Hinzu kommt in diesen Augenblicken ein Ohrensausen, welches teilweise so laut ist, dass ich nachts aus dem Schlaf aufschrecke. Auch fällt es mir mittlerweile schwer, mich in unübersichtliche Situationen zu begeben, etwa in den Supermarkt, da ich mich dort mit den Augen natürlich mehr orientieren muss als gewöhnlich, und so treten recht bald Schwindel und Übelkeit auf.
Die Beschwerden treten nicht oder nur stark vermindert auf, wenn ich den Kopf sehr aufrecht halte oder in den Nacken lege und zugleich mit den Händen Druck auf den Nacken ausübe.
Muss ich mir Sorgen machen?
Antwort verfasst am 03.12.2009:
Guten Tag Herr G.
Ein Haar-Riss sollte wie Sie ihn beschreiben folgenlos ausheilen und nach einigem Monaten auch ausgeheilt sein. Da bei Ihnen die Beschwerden jedoch länger anhalten, wäre eine erneute klinische Untersuchung bei einem Orthopäden empfehlenswert. Zusätzlich sollte dabei auch eine Kernspintomographie der HWS angefertigt werden. Sollte der hierbei durchgeführte bildgebende Befund unauffällig bleiben, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine muskuläre Dysbalance, die wiederum kann durch eine spezielle krankengymnastische Beübung und Physiotherapie der HWS gebessert werden, so dass die Beschwerden in relativ kurzer Zeit verschwunden sein sollten.
Wir wünschen eine gute Besserung!
Dr. med. C. Schmid
Welche OP-Techniken bei Hüft-OP?
Frage:
Sehr geehrter Herr Prof. Plötz,
Ich habe eine Überweisung von Dr. ... für eine Hüft-OP.
Welche OP-Techniken wenden Sie an? (MIS oder herkömmlich, Materialien)
Wann wäre der nächst mögliche Termin im neuen Jahr?
Wie wäre der Zeitplan für KH-Aufenthalt, Reha und leichte sportliche Betätigungen wie Radfahren?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Antwort verfasst am 14.12.2011:
Sehr geehrte Frau ...,
zur Implantation verwenden wir einen minimal-invasiven Zugang (MIS). Der Operationsschnitt ist relativ kurz und es werden keine Muskeln mehr abgelöst oder durchtrennt. Dies hat die Rehabilitation wesentlich beschleunigt. Die Patienten dürfen in der Regel das operierte Bein gleich nach der Operation wieder voll belasten.
Die Operation dauert meist weniger als ein Stunde. Sie kann entweder in Vollnarkose oder auch in einer Regionalanästhesie stattfinden.
Im Schnitt bleiben die Patienten 6 Tage nach OP im Krankenhaus. Nach dem stationären Aufenthalt werden die Patienten entweder für drei Wochen in eine stationäre Anschlussheilbehandlung („Reha“) verlegt oder die Rehabilitation erfolgt in einem ambulanten Rehazentrum bzw. bei niedergelassenen Krankengymnasten. Wie lange der Patient im Krankenhaus bleibt und in welcher Form die weitere Rehabilitation durchgeführt wird, wird individuell gemeinsam mit dem Patienten entschieden.
Zur Vorbereitung bitten wir Sie einen Termin in meiner Sprechstunde zu vereinbaren. Hier findet neben der orthopädischen Voruntersuchung und Terminvergabe auch ein anästhesiologisches Vorgespräch statt. Die Telefonnummer lautet: 089/1797-2502.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. S. Stremme (In Vertretung für Prof. Plötz)
Zeitpunkt für eine Endoprothese
Frage:
Habe Arthrose 4. Grades im Kniegelenk. Hausarbeit und Radfahren geht noch mit wenig Beschwerden. Frage: wann ist der "richtige" Zeitpunkt für eine Endoprothese. d.h. ist es von Nachteil, wenn man diese so weit wie möglich hinausschiebt?
Danke für eine Antwort!
Antwort verfasst am 24.01.2012:
Sehr geehrte Frau ...,
vielen Dank für Ihre Anfrage. Die Antwort für Ihren speziellen Fall ist schwierig, da wir nur über die Daten verfügen, die Sie uns in ihrem Mail übermittelt haben und wir natürlich nicht über bildgebende Befunde und auch über keinen Untersuchungsbefund verfügen. Mit den uns zur Verfügung stehenden Unterlagen lässt sich folgendes sagen:
Der "richtige" Zeitpunkt für eine Endoprothese ist gegeben, wenn Sie unter erheblichen Schmerzen leiden, die Beweglichkeit des Gelenkes eingeschränkt ist oder eine Fehlstellung vorliegt.
Die Arthrose 4. Grades (im Kniegelenk) bezeichnet man als eine schwere Gelenkschädigung, bei der die Knorpelschicht gänzlich zerstört ist.
Dies kann ein begrenzter Bereich sein, welcher von gesundem Gewebe umgeben ist, aber es können auch grosser Teile der Gelenkfläche betroffen sein.
Eine Knieprothese ist dann die einzige kausale Therapie und kann ihre Lebensqualität deutlich verbessern.
Die Haltbarkeit Ihrer Knieprothese können Sie günstig beeinflussen, indem Sie auf ihr Gewicht achten, Sportarten mit übermäßiger Belastung des Kniegelenks vermeiden und Alkohol nur in geringen Mengen zu sich nehmen.
Zusammenfassend ist primär ihr Leidensdruck entscheidend. Um die medizinische Dringliglichkeit genauer einschätzen zu können, empfehle ich Ihnen einen Termin in unserer Sprechstunde zu vereinbaren.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. C. Schmid
Frage:
Führen Sie auch Mikrofrakturierungen am Knie durch?
Antwort verfasst am 08.07.2011:
Sehr geehrte Frau ....,
ja, wir führen Mikrofrakturierungen am Knie durch. Kommen Sie in unsere Sprechstunde. Terminvereinbarung bitte unter 089 - 1797 - 2502
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Therapeutische Rückenbehandlung
Frage:
Guten Tag,
ich suche eine wirkungsvolle therapeutische Rückenbehandlung / Massage. In einer Allgäuer Praxis wurde mir Lette Woche Ihr Haus und insbesondere ein blinder Therapeut / Masseur empfohlen.
Können Sie mir behilflich sein einen konkreten Kontakt zu finden ?
Vielen Dank, mit freundlichem Gruß
Antwort verfasst am 08.08.2011:
Guten Tag ...,
bzgl. Ihrer Anfrage möchten wir Sie an unsere physikalische Abteilung verweisen. Der von Ihrer Allgäuer Praxis empfohlene Masseur ist dort tätig. Sie erreichen diese Abteilung unter: 089 - 1797 - 2710.
Freundliche Grüße
Diagnose Osteroporose, 4. Lendenwirbel gebrochen
Frage:
Vor ca. 5 Wochen brach der 4. Lendenwirbel;
darauf bei Knochendichtemessung Osteroporose diagnostiriert (-4);
Derzeit wird der Wirbelbruch nur mit Schmerzmitteln und durch tragen
mittels Korsett behandelt.
Immer noch sehr starke Schmerzen im Lendenwirbelbereich sowie rechter unterer Rpücken.
Würde gerne bzgl. möglicher OP eine zweite Meinung bzw. Beratung
einholen.
Wie lange dauert es ca., bis die Schmerzen ohne OP leichter werden?
Wäre eine Terminvereinbarung bei Ihnen zum Abklären weiterer Fragen
möglich?
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Antwort verfasst am 19.09.2011:
Sehr geehrte...,
durch die konservative Therapie (Schmerztherapie / Korsett / physiotherapeutische Behandlungen) sollten nach ca 4-6 Wochen Schmerzbesserung erreicht werden, allerdings sollten die Beschwerden unter dieser konservativen Therapie soweit erträglich sein das eine problemlose Mobilisierung gewährleistet werden kann.
Da sie uns schrieben, das sie immer noch unter einer erheblichen Schmerzsymptomatik leiden, sollte zunächst eine weitere klinische und radiologiosche Untersuchung erfolgen.
Sollte der Wirbel weiter eingebrochen sein, muss eine operative Versorgung erwogen werden.Je nach Befund kann die Stabilisierung und Aufrichtung des frakturierten Wirbelkörpers z.B. minimalinvasiv - mittels einer Kyphoplastie - durchgeführt werden, ggf kann auch eine dorsale Stabilisierung erforderlich sein.
Dies führt in der Regel zu einer deutlich schneller eintretenden Schmerzreduktion, gewährleistet die sofortige Vollbelastung und verhindert v.a. ein weiteres Einbrechen der betroffenen Wirbelkörper.
Nähere Informationen zur Kyphoplastie finden Sie unter:
http://www.spine-bb.de/kyphoplastie.php
Gerne können Sie in die Wirbelsäulenprechstunde unserer Klinik kommen.
Hierzu würden wir Sie um eine telefonische Terminvereinbarung (089 -1797 2332) bitten. Bringen Sie dann bitte ihre Befunde und Röntgenbilder sowie Computertomographie oder Kernspintomographie mit.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Geweberiss am Innenband im Knie
Frage:
Hallo.
Ich habe mir am 18. September 2011 einen Geweberiss am Innenband im Knie zugezogen. Bekam eine Schiene verordnet mit 3 Wochen 60 grad abwinkeln und weiteren 3 mit 90 grad. Ich hab jetzt noch Probleme das Knie komplett anzuwinkeln (z.B. in die Hocke zu gehen) und es komplett zu überstrecken wie das andere Knie...
Bis wann geht das nach so einem Vorfall wieder bzw ist das wieder komplett schmerzfrei?
DAnke
Antwort verfasst am 30.11.2011:
Sehr geehrter ...,
Vielen Dank für Ihre Anfrage. Die Antwort für Ihren speziellen Fall ist schwierig, da wir nur über die Daten verfügen, die Sie uns in ihrem Mail übermittelt haben und wir natürlich nicht über bildgebende Befunde und auch über keinen Untersuchungsbefund verfügen. Mit den uns zur Verfügung stehenden Unterlagen lässt sich folgendes sagen:
Es kann bis zu einem Jahr dauern, bis der Heilungsprozess ihrer Läsion zur Gänze abgeschlossen ist.
Bei einem Anriss des Innenbandes hat die Stabilität des Knies daher oberste Priorität.
Wurde die Schienenbehandlung durch eine Physiotherapie begleitet?
Sollte dies bisher nicht erfolgt sein, würde ich ihnen im Hinblick auf die beschriebenen Einschränkungen dazu raten.
Das Beugen und Strecken des Knies wird bei einer Physiotherapie entsprechend trainiert.
Freundliche Grüße
Prof. Dr. Werner Plötz
Behandlung von Kleinwüchsigkeit
Frage:
Meiner Tochter ist 15 Jahre , sie laidet an.......sidrom (Klein wuestling 127 cm Kann man in ihre Klinik mit operaton gecholfen werden? Wie verlauft so einer Verbesserung....Was kostet ,Hier in Slowenien gibt es keiner moeglicheiten ! Ich Danke Ihnen vorraus fuer,die Auskunft .
Antwort verfasst am 30.09.2010:
Sehr geehrter Herr A.,
gerne werden wir Sie in Ihrer Angelegenheit beraten. Bitte schicken Sie dazu detaillierte Informationen und die genaue Fragestellung an unser orthropädisches Sekretariat.
Freundliche Grüße
Dr. S. Schmid
Schmerzen Wirbelsäule (L4, L5) chirurgisch behandeln...
Frage:
Nach fast 20jähriger erfolgloser Behandlung beim Physiotherapeuten, Ostopathen und Chiropraktiker überlege ich, meine Schmerzen an der Wirbelsäule (L4, L5) chirurgisch behandeln zu lassen. Welche Verfahren machen Sinn?
Antwort verfasst am 30.09.2010:
Sehr geehrter Herr S.,
wenn alle anderen nicht operativen Maßnahmen keinen nachhaltig positiven Effekt haben oder falls bereits neurologische Ausfallerscheinungen auftreten, raten auch wir zu einer Operation.
Eine Auflistung sinnvoller Operationstechniken bei Erkrankungen der Wirbelsäule mit ausführlichen Informationen finden sie auf unserer
Website: www.spine-bb.de unter dem Menüpunkt Leistungsspektrum.
Die Wahl des Operationsverfahrens richtet sich in unserem Hause nach der Krankengeschichte, der Art der Erkrankung (z.B. Grad des Verschleißes der Wirbelsäule) und nach der körperlichen Verfassung des Patienten.
Aus meiner Erfahrung kann ich außerdem sagen:
Kann ein Wirbelsäulen-Eingriff minimalinvasiv durchgeführt werden, so übertreffen die Ergebnisse traditionelle Techniken und bedeuten eine kleinere Belastung für den Patienten. Die Rehabilitation geht somit schneller voran.
Welche angemessenen weiterführenden Maßnahmen für sie selbst in Frage kommen, sollten sie in Ruhe mit ihrem behandelnden Orthopäden erörtern.
Eine umfassende körperliche Untersuchung, die Beurteilung ihrer Röntgenbilder und CTs/ Mrts und die Berücksichtigung bisher durchgeführter Therapien wären dafür die beste Grundlage. Für weitere Fragen stehe ich ihnen gerne zur Verfügung.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
schmerzendes Schulterblatt auf Grund von Husten/Schnupfen?
Frage:
Hallo, ich habe seid 1 1/2 Wochen sehr, sehr starken Husten und Schnupfen, aber keinen trockenen Husten. Er wird einfach nicht besser, im Gegenteil. Nun habe ich seid gestern sehr starke Schmerzen in der oberen linken Seite auf dem Rücken, ungefähr da wo das Schulterblatt ist. Was kann das sein? Tut mehr oder weniger nur beim Husten weh, nicht bei normalen Bewegungen. Ich bedanke mich schon jetzt sehr freundlich für ihre Antwort, die ich dringend erwarte.
Lieben Gruß
Antwort verfasst am 04.10.2010:
Sehr geehrte Frau S.
zunächst sollten Sie Ihre Erkältung HNO-ärztlich und Lungenfachärtzlich untersuchen und behandeln lassen, um insbesondere auch eine Lungenentzündung auszuschließen.
Durch das Husten kann es zu einer Zerrung der Atemmuskulatur kommen, aber auch eine Blockade der unteren Hals- bzw. oberen Brustwirbelsäule ist möglich, die Ihnen die ausstrahlenden Schmerzenn bereitet. hier sollten Sie sich an einen Orthopäden wenden.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Nach Erkältung mit Husten ziehen in den Schulterblättern
Frage:
Hallo ich hatte vor etwa 2 wochen eine leichte erältung mit husten und allem drum und dran war nicht beim arzt nun sind die beschwerden etwas abgeklungen und nun hab ich noch etwas husten und schmerzen im bereich der schulter blätter es ist kein sctarker schmerz eher wie ein leichtes drücken und ziehen es würde mich freuen wen sie mir helfen könnten
Antwort verfasst am 28.09.2010:
Sehr geehrter Herr ...,
vermutlich ist lediglich ihre Schultermuskulatur durch das Husten verspannt. Auch ein gereizter Nerv im Schulterbereich könnte hier verantwortlich sein. Dennoch würde ich ihnen raten, ihren Hausarzt aufzusuchen. Ihre Symptome deuten zwar nicht auf eine akute Erkrankung des Atmungsapparates hin, da diese meist mit hohem Fieber verbunden ist, sie sollten dies jedoch abklären.
Freundliche Grüße
Dr. Schmid
Definition Zeitpunkt für OP-Erfolg kontrollieren
Frage:
Guten Tag Herr Professor,
ich wurde am .... durch Sie operiert. Bisher verlief m.E. alles bestens. Nach Recherchen durch die Physiotherapeutin über das Op-Verfahren bin ich nun doch etwas nervös und ich hoffe, dass sich das Folgende nicht als Übertragungsfehler herausstellt. Sie sagten mir, dass ich 6 Monate nach Op zur Kontrolle erscheinen sollte. Im Net wird davon gesprochen, dass vor Belastung der "Op-Erfolg" nach 6 Wochen zu überprüfen ist.
Was ist richtig? Dank im Voraus für eine kurze Antwort!
Mit freundlichen Grüßen
Antwort verfasst am 01.10.2010:
Trekkingtour trotz Anriss Innenband
Frage:
Guten Tag,
ich habe mir vor 8 Tagen bei einem Bergunfall das Knie verletzt. Nach MRI wurde Anriss des linken Innenbandes diagnostiziert. Ich soll nun 4 Wochen eine Schiene (Donjoy) tragen (keine Bewegungseinschraenkung). Ich bin fast schmerzfrei und kann das Knie auch fast komplett beugen und strecken, laufe ohne Kruecken.
Vor 5 Monaten hatte ich mir bei einem Skiunfall das vordere Kreuzband an dem gleichen Knie durchgerissen. Dieses wurde seitdem konservativ per Physiotherapie behandelt. Diese Behandlung war sehr erfolgreich, ich war bis vor einer Woche wieder uneingeschraenkt in den Bergen unterwegs, gehe laufen etc. Der neuerliche Unfall ist auch nicht auf eine Instabilitaet des Knies zurueckzufuehren, das war einfach (nochmal) Pech.
Ich habe in 9 Wochen eine Trekkingreise in Nepal gebucht (4 Wochen etwa 3-4 Stunden wandern pro Tag).
Wie realistisch ist es, dass ich diese Reise antreten kann?
Vielen Dank fuer Ihre Hilfe und herzliche Gruesse
Antwort verfasst am 31.08.2010:
Sehr geehrter Herr ...,
bei einem Anriss des Innenbandes ist wichtig zu wissen, ob das Band/Knie stabil ist.
Bei einem stabilen Band kann die Behandlung frei funktionell erfolgen. Der Innenbandriss sollte innerhalb von 6 Wochen verheilt sein.
Bei instabiler Situation sollte die Schienenbehandlung für 6 Wochen bei freier Beweglichkeit und axialer Vollbelastung erfolgen.
Ihren vorderen Kreuzbandriss scheinen Sie gut muskulär zu kompensieren.
Trotzdem fehlt Ihnen der Hauptstabilisator im Kniegelenk. Somit ist die Belastung der nicht betroffenen Bänder und Sehnen größer.
Sie sollten daher gegebenenfalls nach den 6 Wochen mit der Donjoy-Schiene beim Sport und der Tour durch Nepal weiterhin eine leichte Schiene tragen, um dem Knie Stabilität zu geben und die Beinmuskulatur weiter kräftigen.
Freundliche Grüsse
Dr. C. Schmid
Ambulante Sprechstunde bei komplexen Beschwerden Zehe, Lenden, Schulter, Handgelenk
Frage:
Guten Tag!
Gibt es die Möglichkeit, wegen diverser Beschwerden (z.B. starke Schmerzen im Gelenk der linken großen Zehe; Schmerzen in der Lendenwirbelsäule; starke Nackenverspannungen; Schulterschmerzen rechts sowie Schmerzen im rechten Handgelenk u.a.) zu einer ambulanten Sprechstunde zu Ihnen zu kommen?
Ich bin 66 Jahre alt und die ob.erw. Beschwerden beeinträchtigen inzwischen meine Mobilität beträchtlich.
In Erwartung Ihrer Rückmeldung verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen!
Antwort verfasst am 10.09.2010:
Guten Tag Herr B.
aber natürlich. Gerne können Sie in die Wirbeksäulenprechstunde unserer Klinik kommen.
Hierzu würden wir Sie jedoch um eine telefonische Terminvereinbarung (089 - 1797 2504) bitten. Bringen Sie dann bitte ihre Befunde und Röntgenbilder sowie Computertomographie oder Kernspintomographie, wenn vorhanden, mit.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Welche Methoden finden Anwendung bei Hüftoperationen?
Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte mich darüber informieren, welche Methoden in ihrem Hause
bei Hüftoperationen (künstliches Gelenk) angewendet werden?
a) konservativer Eingriff oder
b) AMIS-Prinzip
Wieviele Hüft-Op`s sind von welchen Ärzten 2009 gegebenfalls auch
2010 durchgeführt worden.
Für Ihre Mühe herzlichen Dank im voraus.
mfG.
Antwort verfasst am 05.10.2010:
Sehr geehrter ....
Grippe in Verbindung mit Rückenschmerzen
Frage:
hallo,
habe seit 1 woche eine grippe mit schnupfen und husten und grünlichem auswurf. seit heut habe ich dazu rückenschmerzen bekommen die beim husten besonders schmerzen.. der schmerz zieht sich dann von hinten bis zum bauch vor !!??? was kann das sein ??
mit freundlichen gruß
Antwort verfasst am 07.10.2010:
Guten Tag
zu Ihrem Thema finden Sie schon aktuell Antworten in unserem FAQ-Bereich. Das Thema Grippe in Verbindung mit Rückenschmerzen sollten Sie zunächst mit Ihrem Hausarzt zeitnah besprechen. Eine eventuell nötige Überweisung an einen Orthopäden kann dieser ebenfalls veranlassen.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Frage:
Guten Morgen,
ich habe seit einer Woche Husten, zunächst mit Auswurf und Brustschmerzen beim Husten. Seit 2 Tagen ist der Auswurf nur noch morgens, zäh und sehr spärlich und ich habe rechts (stärker) und links Rückenschmerzen unterhalb der Schulterblätter.
Ich habe rheumatoide Arthritis und nehmen 10 mg MTX/Woche. Vergangene Woche habe ich die Folsäureeinnahme vergessen. Handelt es sich hier um einen normalen Erkältungshusten oder kann es auch eine der MTX-Nebenwirkungen sein??
Vielen Dank für Ihre Antwort
Karin Schu
Antwort verfasst am 12.10.2010:
Guten Tag Frau Schu,
Fragen und Antworten, die dieses Thema betreffen finden Sie aktuell in unserem FAQ-Bereich.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Gender-Knie OP (Kniegelenk speziell für Frauen)
Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wird im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder München eine spezielle Gender-Knie OP (Kniegelenk speziell für Frauen) angeboten?
vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Antwort verfasst am 19.10.2010:
Sehr geehrte Frau H.,
in der Tat bieten wir eine "Gender-Knietotalendoprothese" an, die, durch ihre spezielle Formgebung, schlankeren Knieen und schmaleren Oberschenkelknochen gerecht werden. Die hohen qualitativen Eigenschaften der herkömmlichen Prothese bleiben natürlich erhalten.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Operative Methode um verkürztes Bein auszugleichen?
Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe folgende Frage an Sie: ich bin ein langjähriger Bandscheibenpatient; durch den jahrelangen Krankheitsprozess ist mein linkes Bein etwas verkürzt - gibt es hier operative Methoden, dies wieder auszugleichen?
Danke für Ihre Information!
MFG
Antwort verfasst am 21.10.2010:
Sehr geehrte ...,
ein verkürztes Bein kann grundsätzlich durch eine Hüftoperation bei Verkürzung durch Degeneration ausgeglichen werden. Zunächst sollte man jedoch die Ursache der Verkürzung finden, hier ist eine gründliche Untersuchung und Diagnostik zwingend notwendig.
Dies können Sie gemeinsam mit ihrem Orthopäden durchführen oder eine Termin in unseren Sprechstunden vereinbaren Tel.: 089 – 1797-2502.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Frage:
Hüft-OP trotz Stents bzw. Kardiologe im Haus?
Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Mutter (80 Jahre) hat bereits künstliche Knie- und ein künstliches Hüftgelenk. Seit (ziemlich langer Zeit...) schmerzt ihre andere Hüfte sehr stark (es wurde vor ein paar Jahren auch eine Zyste diagnostiziert, die EVENTUELL der Auslöser für die Schmerzen sein könnte.)
Da die Schmerzen mittlerweile so stark sind, konnte ich Sie dazu überreden, sich mit dem Thema Hüftoperation auseinanderzusetzen.
Wegen Angina pectoris u.a. hatte sie Ende September dieses Jahres einen Termin "Rechts der Isar", um sich einen Katheder (wg. der "Operationsfähigkeit") legen zu lassen. Hier stellte man dann fest, daß eine Operationsfähigkeit in ihrem Zustand absolut nicht gegeben ist und es wurden ihr Stents gesetzt (als Alternative zum Bypass, was sie definitiv nicht wollte).
Aufgrund der zwingenden Medikamente (Blutverdünnung etc.) hieß es, daß eine Hüftoperation grundsätzlich die nächsten 1-2 Jahre nicht möglich ist. Eine Möglichkeit wäre eventuell eine OP im Krankenhaus "Rechts der Isar", wenn ein Kardiologe dabei wäre?! Oder eine Schmerztherapie?!
Da mir Ihr Krankenhaus (von einem Kollegen) für Hüft-OPs sehr empfohlen wurde: Wäre bei Ihnen eine Hüft-OP TROTZ Stents und mit kardiologischer Begleitung möglich bzw. was können Sie mir (meiner Mutter) empfehlen?! Leider ist es so, daß die Schmerzen mittlerweile unerträglich werden (Körperzittern, Verlust von jeglicher Lebensqualität...)und ich würde mich sehr über Ihre Meinung / Ihren Rat freuen!! Sie erreichen mich tel. unter 0177/6558736 oder 089/5121-8550 bzw. per Mail unter nora.hilbert@generali.de
Besten Dank im voraus,
...
Antwort verfasst am 05.11.2010:
Sehr geehrte Frau H.,
um dieser immer häufiger auftretenden Konstellation Rechnung zu tragen, bieten wir Operationen unter diesen Bedingungen generell an.
Unabdingbar ist die Absprache mit den behandelnden Kardiologen, über die frühestmögliche Pausierung der Blutverdünnungsmittel (insbesondere Plavix). Die Einnahme von Aspirin muss nicht pausiert werden. Unsere Kardiologen werden in diesen Fällen selbstverständlich hinzugezogen.
Sollte in nächsten 6 Monaten keine Operation erfolgen können, sollte neben der gezielten Schmerztherapie in Tablettenform, auch eine Infiltration des Hüftgelenkes in Erwägung gezogen werden.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Hüftschmerzen und Humpeln auf den ersten Metern ...
Frage:
Hallo! Ich habe seit 3 Jahren Probleme mit meiner Hüfte (linksseitig).Wenn ich länger gesessen habe, habe ich Schmerzen und humple auf den ersten paar Metern. Der Orthopäde meint ich habe eine Beckenfehlfunktion (wenn ich mich lang hinlege und wieder aufrichte, verschieben sich meine Beine unterschiedlich) und außerdem eine beginnende Arthrose in den Hüftgelenken. Die Physiotherpie hat gar nix gebracht. Muss ich mich damit abfinden das man nichts machen kann (langeSpaziergänge sind nicht mehr drin)
Freundliche Grüße
Robert Heuseler
Antwort verfasst am 05.11.2010:
Sehr geehrter Herr H.,
Beschwerden, wie Anlaufschmerz und Schmerzen bei längerer Belastung, können Anzeichen für einen zunehmenden Verschleiß im Hüftgelenk sein, einer sogenannten Coxarthrose.
Schwimmen wäre aktuell für Sie sicher besser als lange Spaziergänge. Durch Schwimmen stärken Sie die Muskulatur und stützen dadurch Ihre Gelenke.
Gerne bieten wir Ihnen an, einen Termin in unserer Sprechstunde für eine Beurteilung Ihrer Beschwerden und mögliche Therapien zu vereinbaren. Telefon: 089/1797-2332.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Arthroskopie bei lädiertem Innenminiskus?
Frage:
Ich habe mir im Spät-Sommer mein Knie verletzt, der Innenminiskus ist möglicherweise lädiert(konnte im MRT nicht genau nachgewiesen werden) das vordere Kreuzband ist schon etwas länger gerissen und ich hatte eine Baker-Zyste in der Kniekehle. Mit Physiotherapie kann ich meinen Sport und mein Tanzen sowie alles im täglichen Leben wieder zu 98% machen,ohne das Knie zu merken. Der Orthopäde sagt, ich soll eine Arthroskopie machen lassen. ich spüre mein Knie zwar nicht, möchte aber nicht etwas übersehen womit ich dann später ein Problem bekomme.Geben Sie mir einen Tipp?
Mit Freundlichen Grüße
P.B.
Antwort verfasst am 08.11.2010:
Sehr geehrter Herr B,
bei Ihren Beschwerden könnte es sich um instabilitätsbedingten Folgeschäden handeln.
Wichtig wäre zunächst eine gründliche klinische Untersuchung erforderlich, um insbesondere zu bestimmen, ob eine Insuffizienz des vorderen Kreuzbandes vorliegt und sich der Verdacht auf einen Meniskusriss bestätigt.
Generell sollte ein Meniskusriss so früh wie möglich repariert werden, um Folgeschäden zu vermeiden.
Die Arthroskopie wird als sicheres und minimalinvasives Verfahren durchgeführt, um den Gelenkinnenraum genau zu untersuchen. Der große Vorteil besteht darin, dass vorgefundene Läsionen sofort operativ behandelt werden können.
Frei liegende Meniskusteile werden direkt entfernt, damit der angrenzende Knorpel nicht geschädigt wird. Die Arthroskopische Operation ist schonend und hilft möglichst viel Meniskusgewebe zu erhalten.
Gerne bieten wir Ihnen an, einen Termin in unserer Sprechstunde für eine Beurteilung Ihrer Beschwerden zu vereinbaren. Telefon: 089/1797-2332.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Schmerzen in Kniekehle nacht Tritt gegen Knie
Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe vor zwei Wochen beim Sport einen Tritt gegens Knie bekommen und habe seitdem Schmerzen in der Kniekehle.
Der Orthopäde hat das Knie geröntgt und sagte, es sei nur eine starke Prellung. Ich habe Krücken bekommen und Schmerzmittel. Wenn ich jetzt mal längere Zeit ohne Krücken rumlaufe, bekomme ich Schmerzen. Von den Tabletten bekomme ich mittlerweile leichte Magenschmerzen. Wie lange braucht denn so was, bis es verheilt ist.
Vielen Dank für Ihren Rat.
Freundliche Grüße
B. L.
Antwort verfasst am 24.11.2010:
Guten Tag Frau ...,
oft handelt es sich bei einer Verletzung dieser Art wirklich um eine Prellung.
Aber im schlimmsten Fall liegt eine Knorpel- und Bandverletzung oder eine Meniskusverletzung vor. Diese können nur mittels einer Kernspintomografie wirklich ausgeschlossen werden. Im Hinblick auf die Gefahr möglicher Spätschäden würde ich ihnen diese Untersuchung dringend empfehlen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Schmid
Vor-/Nachteile künstliches Hüftgelenk aus Keramik
Frage:
Betreff: Künstliches Hüftgelenk
Mir wurde dafür eine Keramik / Keramik - Paarung empfohlen.
Was halten Sie davon und falls von Ihnen empfohlen, wieviel Erfahrung
gibt es bereits damit ?
Vorteile / Nachteile ?
Würde mich freuen, wenn Sie mich hierzu aufklären können.
Freundlche Grüße
S.U.
Antwort verfasst am 11.11.2010:
Guten Tag,
die Keramik-Keramik-Paarung für den Hüftgelenkersatz ist seit ca. 20 Jahren auf dem Markt. Sie werden weitaus seltener verwendet, als andere Prothesen.
Die Verschleißrate ist höchst unterschiedlich, insgesamt gesehen jedoch sehr gering.
Dabei werden bei der Keramik-Keramik-Paarung äußerst geringe Abriebmengen freigesetzt. Ein weiterer Vorteil gegenüber anderen Prothesen: die Partikel des Materials sind biologisch inaktiv.
Die Risiken: Keramik ist ein spröder Werkstoff, der unter speziellen Umständen brechen kann. Dies geschieht bei den derzeit verwendeten Keramiken bei 1 auf 25 000 Köpfen.
Die Revision eines gebrochenen Keramik-Kopfs muss dann allerdings wieder mit einer Keramik-Kombination durchgeführt werden. Die sich im Körper befindenden Partikel können andere Materialien beschädigen, da die Keramik-Teilchen besonders hart sind.
Keramik-Prothesen sind teurer als Prothesen aus andern Materialien.
Für weitere Fragen steh ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundliche Grüße
Prof. Dr. W. Plötz
Hüftgelenke Keramik vs. Metall
Frage:
Guten Abend,
was gibt es denn bei Hüftgelenken für Unterschiede. Mein Arzt rät mir zu einer Hüft OP. Und ich habe gehört es gibt Gelenke aus Keramik und aus Metall. Was ist denn besser.
Freundliche Grüße
Rüdiger Henkel
Antwort verfasst am 25.11.2010:
Sehr geehrter Herr Henkel,
ihre Frage sollte lauten: welches ist die beste Prothese für mich und mein Hüftgelenk. Es gibt beispielsweise neben den unterschiedlichen Materialien von Prothesen auch verschiedene Möglichkeiten der Verankerung. Generell ist die Wahl der richtigen Hüftprothetik abhängig von dem exakten Befund des Patienten; das Alter und die Lebensgewohnheiten müssen ebenfalls berücksichtigt werden.
Besuchen Sie unsere Sprechstunde und lassen Sie sich umfassend beraten.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. C. Schmid
Sensibilitätsstörung linke Körperhälfte nach HWS-OP
Frage:
Hallo,
bin vor 8 wochen an der HWS operiert worden (1Cage C4/5; 1 Prothese C5/6. REHA ist beendet. Jetzt folgende Symptomatik: Sensibilitätsstörung li. Körperhälfte ab Achsel bis zur Fußspitze, exakt durch die Medianlinie des Körper, d.h. halbes Scrotum und halber Penis, ahlber rücken und Bauch mitbetroffen. Mein Operateur sagte, die Op wäre schwierig gewesen, das RM wäre sehr traktiert worden, die Störungen gingen wieder weg. Haben Sie Erfahrungen nach welcher Zeit sich ungefähr wieder Normaliät einstellt, bzw. ob überhaupt wieder? Übrigens das Kribbeln in der Re Hand mit Schmerzaustrahlung beim Zufassen bis in den Ellbogen (der Grund warum ich einen Neurochirurgen aufgesucht habe) waren postoperaiv sofort weg, kommen aber jetzt wieder!
Vielen Dank für Ihre Antwort
Antwort verfasst am 15.12.2010:
Ich gehe davon aus, daß bereits entsprechende neurologische und bildgebende Untersuchungen bei ihnen durchgeführt wurden, um sicherzustellen, dass die Operation erfolgreich war und Rückenmark/Rückennerven nunmehr entlastet sind, bzw keine neue Läsion gesetzt wurde.
Es kann bis zu einem Jahr dauern, bis postoperative Sensibilitätsstörung abgeklungen sind, allerdings kann durchaus auch ein Resttschaden bestehen bleiben.
Sprechen sie mit ihrem behandelnden Arzt darüber, ob gezielte physiotherapeutische Einzelmaßnahmen für sie in Frage kommen.
Wenn Sie noch weitere Fragen im Detail haben, vereinbaren Sie doch einen Termin in unserer Sprechstunde.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Schmid
(Kummer)
Schmerzen in der Lunge in Verbindung Rücken- und Schulter-Beschwerden
Frage:
Also ich habe eine Frage was folgende Symptome zu bedeuten haben.
Ich habe seid längere Zeit Schmerzen in der Lunge, ungefähr seit 4 Wochen Husten und bin heiser. Außerdem habe ich noch schmerzen am Rücken und an der Schulter. bitte um schnelle Hilfe.
Antwort verfasst am 04.01.2011:
Guten Tag Frau ...,
Sie befinden sich in dem Frageportal der Orthopädie unseres Hauses. Zum den von Ihnen primär geschilderten Symtome können wir leider keine Beurteilung abgeben. In wieweit Ihre Rücken und Schulterschmerzen hier in einer Verbindung stehen ist nicht nachvollziehbar, zunächst sollte eine weitere Abklärung der Beschwerden durch ihren Hausarzt erfolgen.
Sollte eine primäre Pathologie im Bereich der Wirbelsäule oder der Schulter vorliegen können sie sich gerne nochmals mit aktueller Bildgebung in unserer Sprechstunde vorstellen
Freundliche Grüße
Dr. Clemens Schmid
Innenbandruptur mit HKB Ruptur konservativ verheilen lassen?
Frage:
Hallo,
weiß nicht was ich machen soll, jeder Tag warten zehrt an den Nerven.
Habe mir beim Skifahren das Knie verdreht vor 2Wochen. MRT ergab: Innenbandruptur, HKB Ruptur zum Teil, Erguss im Gelenk, ein alter Meniskusschaden (Ausmaß kenne ich nicht, hab ich nie bemerkt, obwohl das Knie beim Sport, inbs. Klettern/Bergsteigen nicht immer knieschonend belastet wird). Jetzt soll eine Arthroskopie gemacht werden. Besprechung steht in 3T an. Ich habe Angst vor den Risiken. Kann man ein Innenband nähen, so dass das wieder voll hält oder ist vernarben stabiler/besser?
Könnte man den Innenbandriss mit HKB Ruptur konservativ verheilen lassen- wie sind da die Prognosen? Wenn ja, ruhig stellen oder bewegen während der Monate bis das ausheilt? Bisher bin ich zu Hause ohne Instruktionen und weiss nicht, was ich zwischen den Arztterminen mit dem in Ruhe schmerzfreien Bein machen soll. Habe nicht den Eindruck, dass es sehr instabil ist, kann allerdings das Bein nicht komplett beugen, das zieht erst auf der Innenseite und dann mittig im Knie.
Vielen, vielen Dank für Ihre Antwort!!
Antwort verfasst am 22.12.2010:
Sehr geehrte Frau M.
Oberste Priorität hat die Stabilität ihres Knies. Durch ihre Läsionen ist diese nicht mehr gegeben und somit auch die Belastung der nicht betroffenen Bänder uns Sehnen umso größer.
Mit freundlichen Gruessen Prof. Plötz
Zunächst sollten Sie über ihre Befürchtungen im Hinblick auf die Arthoskopie mit dem behandelnden Arzt ausführlich und in Ruhe sprechen. Die Arthroskopie wird auch in unserem Hause durchgeführt, um den Gelenkinnenraum genau zu untersuchen. Es hat sich bisher als sicheres und besonders schonendes Verfahren erwiesen, da die Arthroskopie ja minimalinvasiv durchgeführt wird. Ein weiterer großer Vorteil: es kann sofort operativ behandeln werden. Dies ist auch im Hinblick auf ihre alte Meniskusläsion von Vorteil, da gegebenenfalls frei liegende Meniskusteile direkt entfernt werden können, ohne angrenzende Knorpel zu schädigen.
Das Innenband / HKB Ruptur verheilt in der Regel auch ohne Operation. Das Knie wird ca. sechs Wochen in einer Schiene ruhig gestellt. Die axiale Belastung (Auftreten) kann beschwerdeorientiert an Unterarmgehstützen erfolgen. Wir empfehlen die Einschränkung der Beugung auf 60° für 2 Wochen, dann 90° für 2 Wochen, anschließend freier Bewegungsumfang in der angelegten Schiene für 2 Wochen. Solange das Bein nicht voll belastet werden kann, sollten eine tägliche Thromboseprophylaxe durchgeführt werden. Mit einer begleitenden Physiotherapie ist nach dieser Zeit eine ausreichende Stabilität für des Knie erreicht. Vollständig verheilt ist die Läsion aber erst nach einem Jahr.
Hexenschuß oder Bandscheibenvorfall
Frage:
Ich habe vor vier Tagen schwungvoll meinen vollen Einkaufskorb hochheben wollen und bin eine Sekunde später vor Schmerzen im Rücken in die Knie gegangen.
Fragen Sie mich nicht wie ich nach Hause gekommen bin. Meine Schwiegermutter meint, das ist ein Hexenschuss, der geht von alleine weg.
Die Schmerzen werden auch inzwischen täglich etwas besser, aber ich muß mich vorsichtig bewegen. Kann das nicht auch ein Bandscheibenvorfall sein?
Mit freundlichen Grüßen
M. M.
Antwort verfasst am 07.02.2011:
Sehr geehrte Frau M.,
ein "Hexenschuss" blockiert den Bewegungsapperat akut. Der Betroffene hat erhebliche Schmerzen und kann sich meist kaum aufrichten. In der Regel sind die Beschwerden jedoch nach wenigen Tagen wieder deutlich rückläufig. Der "Hexenschuss" verschwindet also von selbst. Entlastung und Entspannung der Wirbelsäule durch Stufenlagerung und ein Schmerzmittel sowie Muskelrelaxans unterstützen den Genesungsprozess. Sie sollten somit in ein paar Tagen wieder deutlich beschwerde gebessert sein.
Einen Arzt sollten sie unbedingt hinzuziehen, wenn der Schmerz ins Bein ausstrahlt. Ein Taubheitsgefühl oder leichte Lähmungserscheinungen sind ebenfalls ein Alarmsignal. Möglicherweise liegt dann ein Bandscheibenvorfall vor, der zu einer Reizung oder Einklemmung einer der Spinalnerven geführt haben kann. Sollte sich die Beschwerden wiederholen, ist ebenfalls eine Abklärung der Ursachen unumgänglich.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Schmerzen und Humpeln nach einsetzen Oberschenkel-Protese
Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren
Meine mutter wurde vor einem jahr am oberschenkel eine protese eingesetzt (unfall).Im krankenhaus wo sie operriert wurde, ist der fall abgeschlossen. Trotz großer schmerzen und humpeln. Ein besuch bei einem hießigen orthopäden,stellte fest das sie eine schleimbeutelentzündung, und eine beinverkürzung hat. Seine bahandlung beschränkt sich auf das spritzen mit cortison. Da meine mutter diabetiker ist, braucht sie unbedingt die bewegung, aber kaum ist sie eine halbe stunde auf den beinen, bekommt sie starke schmerzen.Gibt es alternativen? Oder darf ich meine mutter bei Ihnen vorstellen.
Danke
Antwort verfasst am 09.03.2011:
Guten Tag,
zunächst gilt es festzustellen, wodurch die diagnostizierte Schleimbeutelentzündung ausgelöst wird.
Die Ursache sollte dann soweit möglich behandelt werden.
Trägt ihre Mutter Schuheinlagen, um die Belastung durch das verkürzte Bein auszugleichen?
Auch wenn Ihre Mutter unbedingt Bewegung benötigt, so sollten mechanische Belastungen aktuell vermieden werden.
Um über die Therapiemöglichkeiten zu sprechen, ist zunächst eine gründliche Untersuchung und Diagnostik notwendig. Gern können Sie einen Termin in unserer Sprechstunde vereinbaren Tel.: 089 – 1797-2502.
Freundliche Grüße
Dr. Clemens Schmid
Frage:
ich habe am 28.03.11 einem Termin in Ihrem KH zur PDI und Facettengelenksinfiltration. Bin nicht sicher, ob ich darüber heute richtig aufgeklärt wurde.
Frage: Wird dabei die Nadel unter Röntgen- oder CT-Kontrolle eingeführt? Ist doch erforderlich, um zu sehen ob in bzw. an das richtige Gelenk injiziert wird oder?
Mir ist, als wurde mir gesagt, dass das freihängig geschehen würde.
Davor hätte ich fürchertlich Angst und würde mir die Sache nochmal überlegen.
Ich bitte um Aufklärung, wenn möglich von dem Arzt(Dr. Schmid) der den Eingriff vornimmt.
Ich bedanke mich im voraus.
Benedikte Kersten
Antwort verfasst am 12.03.2011:
Sehr geehrte .....,
hier kann ich Sie beruhigen. Wir nehmen bildgesteuerte Eingriffe dann vor , wenn sie Vorteile bieten, wenn keine Vorteile gegeben sind, können wir auch, um eine erhöhte Röntgenstrahlung zu vermeiden ,eine exakte Darstellung der Schmerz verursachenden Wirbelgelenke über anatomische Landmarken feststellen. Dies ermöglicht eine gezieltere Nadelplatzierung.Sollten Sie noch weitere Fragen haben, können sie auch zusätzlich einen Termin in unseren Sprechstunden vereinbaren Tel.: 089 – 1797-2502.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Frage:
hallo,
selbst allgemeinmediziner mit 62jahren und noch in eigener praxis tätig, musste am 30.9.10 der bandscheibenvorfall l4/l5 lks.mit schmerzen grad 8 und mit 14tage bestehender fußheberparese lks. operiert werden (neurochirurgisch min. invasiv,angebl.lt. diffusen op.bericht 3std. op.dauer, zwei tage stationär.
die postop. phase gestaltet sich recht langwierig,anfangs erhebliche sensationen ium gesamten lk. bein,die paresen bildeten sich innerhalb von zwei monaten zurück, die schmerzen werden anders, und richtig gehen, geschweige denn laufen, kann ich immer noch nicht!
ein kontroll-mrt vom 4.3.11 zeigt eine hochgradige foramenstenose lks., verursacht ossär, diskogen und narbig; an medis. nehme ich lyrica 100 und ibu 800 ret. zur nacht (damit der morgendliche anlauf einfacher ist) und lyrica 75 mit ibu800 ret. am morgen----so komm ich "relativ" beschwerdefrei über den tag!
aber was kann letztendlich getan werden?
ich persönlich habe vor, noch ein halbes jahr bei bestehender medikation zu warten, um anschließend zu entscheiden----es kommt letztendlich auf den schmerzzustand und meine beweglichkeit an, womit ich die letzten 20jahre die bestehende lebensqualität vielleicht ohne medis. erhalten kann.
vielleicht können sie aus der ferne antworten; kapazitäten gibts hier in köln genug, ich weiß nur nicht, wo diese sich bei dieser problematik befinden!
grüße aus köln, der hauptstadt der optimisten, zumindest was den fußball angeht.
Antwort verfasst am 15.03.2011:
Sehr geehrter Herr,
Ihrer Schilderung nach sollten Sie die Möglichkeit einer Infiltrationstherapie in Erwägung ziehen, sowohl aus einem diagnostischen als auch therapeutischen Hintergrund. Sie ermöglicht, den oder die potentiellen Auslöser zu identifizieren und gezielt anzugehen. Sollte die Therapie eine Besserung der Beschwerden bis zu 3 Monaten erbringt, kann sie bei Wiederauftreten der Symptome wiederholt werden. Sollten die Beschwerden früher in Erscheinung treten muss über alternative Therapiemöglichkeiten (ggf. eine erneute Operation) diskutiert werden.
Beste Grüße, gerne auch telefonische Rücksprache
Dr. C. Schmid
Genutrain-S-Bandage bei Ruptur des rechten Innenbandes
Frage:
hallo,
ich habe mir anfang Januar eine Ruptur des rechten Innenbandes zugezogen. Meniuskus wurde gequetscht und das vordere Kreuzband überdehnt.
Ich war in physiotherapeutischer Behandlung und laufe seit ungefähr sechs Wochen täglich. Letzte Woche war ich das erste mal wieder im training, was eigentlich ganz ordentlich funktionierte, aber irgendwie ist mir das Bein gegen ende dann doch noch weggeknickt. Ich habe durch den Rückfall keine neuen Schmerzen, möchte Sie jetzt aber doch mal fragen, ob die mir verschriebene Bandage ausreichend ist. Mein Orthopäde hat mir eine Genutrain-S-Bandage verschrieben, welche eigentlich ziemlich gut sein sollte, was ich aber irgendwie bezweifele.
Mit freundlichen Grüßen
Antwort verfasst am 13.04.2011:
Sehr geehrter Herr,
leider haben Sie vergessen zu erwähnen, was sie trainieren. Anders als bei ihrem täglichen Lauftraining wird bei manchen Sportarten das Innenband erheblich belastet. Durch Bewegungsabläufe wie die endgradige Beugung des Knies (dies bedeutet, das Knie ist ganz gebeugt) und Einwärts-Drehungen des Unterschenkels kann es immer wieder zu Beschwerden kommen. Beim Fußball z.B. lassen sich solche Bewegungsabläufe praktisch nicht vermeiden.
Die normale Heilungszeit bei Bandverletzungen beträgt 6 Wochen. Danach sollte ein ausreichende Stabilität gewährleistet sein.
Ist dies nicht der Fall, sollte nach einer eingehenden körperlichen Untersuchung ggf. eine MRT des Knies durchgeführt werden.
Die von ihnen erwähnte Bandage bietet eine zusätzlich stabilisierende Wirkung durch die seitlichen Gelenkschienen aus Kunststoff. Wie alle Aktivbandagen wirkt sie besonders in der Bewegung. Ich sehe hier keine passende Alternative. Sie sollten die Bandage also weiterhin beim Training tragen, aber lieber zukünftig ein 'Übertraining' vermeiden.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. C. Schmid
Retopatella Arthrose rechtes Knie
Frage:
SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN ICH HABE EINE RETOPATELLA ARTHROSE RECHTES KNIE MIT AB UND ZU EINHAKEN DES KNIE UND DADURCH FAST UMFALLEN WER KANN MIR IN IHRER KLINIK HELFEN ICH BIN KASSENPATIENT MFG U Z
Antwort verfasst am 21.06.2010:
Sehr geehrter Herr Z.,
gerne werden wir Sie in dieser Angelegenheit beraten. Bitte vereinbaren Sie hierzu einen Termin in unserer Sprechstunde unter der Telefonnummer 089/1797-2332. Eine Überweisung ist hierfür nicht nötig.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. S. Stremme
Knie mit TEP, punktieren erlaubt?
Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe seit 2002 TEP Knie re und seit 2004 TEP Knie li. In beiden Knien ist ein leichter Erguss, der nicht schmerzt und mich nicht behindert. Darf man Knie mit TEP punktieren? Soviel ich weiß sollte man das vermeiden wegen erhöhter Infektionsgefahr. Außerdem bin ich seit 1986 Rheumatiker und bin mit Mabthera (Rituximab) therapiert. Unter dieser Therapie erhöht sich ebenfalls die Infektionsgefahr.
Vielen Dank und freundliche Grüße
M. H.
Antwort verfasst am 08.06.2010:
Guten Tag Frau H.,
da der Erguss keine akuten Schmerzen verursacht und sie nicht behindert,
sollten Sie zunächst mit ihrem behandelnden Arzt den Nutzen der Punktion klären,
beziehungsweise mögliche Alternativen ausloten.
Punktionen nach KTEP werden häufig und oft mit Erfolg vorgenommen.
Aber auch die Punktion birgt - wie jeder Eingriff - ein gewisses Infektionsrisiko.
Dieses lässt sich allerdings durch sorgfältiges, keimfreies Arbeiten des Arztes
minimieren.
Auch der natürliche Alterungsprozess führt zu einer Schwächung bzw. Abnahme der
Immunfunktion und somit zu einer erhöhten Inzidenz.
Medikationen als weiterer Risikofaktor:
In der Regel ist die Verträglichkeit und Therapiesicherheit von Rituximab auch im
längerfristigen Behandlungsverlauf gut. Die Rate an schwerwiegenden Infektionen
nimmt mit der steigenden Anzahl von Behandlungskursen nicht zu.
Grundsätzlich aber ist es sinnvoll, dass bei einer MabThera-Therapie und einer
geplanten Punktion zwischen dem Orthopäden und dem behandelnden Rheumatologen
Kontakt aufgenommen und das Vorgehen genau abgestimmt wird.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Problem 'rechte' Hüfte, Laufen fällt besonders schwer
Frage:
Ich habe grosse Probleme mit meiner rechten Hüfte. Laufen fällt mir besonders schwer und diese schmerzen, die ich nur mit Medikamenten
etwas lindern kann. Ich bin 69 Jahre alt. Kann ich durch eine Operation
mit Linderung rechnen
Mit freundlichen Gruss
E S
Antwort verfasst am 02.07.2010:
Sehr geehrte Frau S.
Hüftoperationen werden heute erfolgreich bei Patienten bis ins hohe Alter durchgeführt. Der künstliche Gelenkersatz gehört mit 170 000 Eingriffen im Jahr in Deutschland zu den häufigsten orthopädischen Operationen.
Wie auch sie erwägen viele Patienten diesem Eingriff weil der Leidensdruck durch Dauerschmerz, starke Schmerzmittel und zunehmende Immobilität zu groß wird. Häufig verbessert eine Hüftprothese die Lebensqualität deutlich und ermöglicht es älteren Patienten wieder ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Sie sollten sich zunächst eingehend beraten lassen, welche Prothetik , beziehungsweise welche Art der Operation ( Verschraubung oder Einzementierung der Prothese) für sie in Frage kommt. Wichtig ist hier ihre gesamte Krankengeschichte im Hinblick auf die rechte Hüfte. Neben einer eingehenden orthopädischen Untersuchung sollten sie auch ihr persönliches Operationsrisiko (Vorerkrankungen / Narkoserisiko) vom behandelnden Arzt geklärt werden.
Jederzeit können Sie sich in unserem Hause - nach telefonischer Terminvereinbarung unter 089/1797 2502 - vorstellen.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Frage:
Ich habe große Schmerzen in der linken Hüfte und möchte mir in Ihrer Klinik operieren lassen, wenn es keine andere Lösung gibt. Kann ich zu Ihnen in die Sprechstunde zu einem Orthopäden kommen oder muß ich zuerst an meinem Wohnort zu einem Facharzt gehen, der mich dann zur Operation zu Ihnen überweist?
Antwort verfasst am 06.07.2010:
Sehr geehrte Frau S
gerne werden wir Sie in dieser Angelegenheit beraten. Bitte vereinbaren Sie hierzu einen Termin in unserer Sprechstunde unter der Telefonnummer 089/1797-2332. Eine Überweisung ist hierfür nicht nötig.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. S. Stremme
Rückentherapie mit Osteopathie
Frage:
Eine Bekannte von mir macht in Ihrem Hause eine Therapie für den Rücken mit Osteopathie. Ich würde mich dafür interessieren. Bitte geben Sie mir Bescheid, oder senden Sie mir gleich den Fragebogen um abzuklären, ob die Behandlung bei mir erfolgversprechend wäre.
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
P L
Antwort verfasst am 19.07.2010:
Guten Tag Frau L,
und vielen Dank für Ihre Anfrage in unserer Onlinesprechstunde. Da Ihr Thema leider nicht in unseren Bereich der minimalinvasisven Orthopädie fällt, können wir hier aktuell nicht helfen bzw. Ihnen keinen Fragebogen zusenden. Lassen Sie doch Ihre Anfrage direkt über Ihre Bekannte laufen.
Freundliche Grüße
G. Gäbler
Innenband im rechten Knie gerissen
Frage:
Hallo,
meine frage lautet wie folgt ich habe mir am 19.06.2010 das Innenband im rechten Knie gerissen indem ich auf einen sehr größen Ball (1m durchmesser) getreten habe und durch den rückschlag mir das Band gerissen habe. Dies wurde leider erst am 06.07.2010 beim Orthopäden festgestellt habe keinen Termin früher bekommen und ich hatte eigentlich nur ganz leichte schmerzen und dacht mir das es dann nicht so schlimm sein kann. Nun hat er die Diagnose gemacht und mir sofort eien Schiene verschrieben ein Bauerfeind Soft genu tec diese wurde mir am 12.07.2010 genehmigt und ausgehändigt jedoch ohne Bewegungseinschränkungen ist das in Ordnung? Desweiteren würde ich gern wissen ob ich irgendetwas machen kann das die Heilung gut verlaüft und ich bis mitte August wieder Fussball spielen kann. In der Physiotherapie mache ich bis jetzt Stabilitätsübungen, wie sieht es aus mit Joggen gehen etc. Zu guter letzt meine Kernfrage wie merke ich das das Band wieder richtig zusammen gewachsen ist bzw ich wieder richtig herumwuseln kann :-)??
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Schönen Tag noch.
Mit freundlichen Grüßen
Antwort verfasst am 21.07.2010:
Guten Tag,
oberste Priorität hat die Stabilität ihres Knies. Die Schiene sollten daher ununterbrochen getragen werden - in der Regel 6 Wochen. Wir empfehlen die Einschränkung der Beugung auf 60° für 2 Wochen, dann 90° für 2 Wochen, anschließend freier Bewegungsumfang in der angelegten Schiene für 2 Wochen. Mit der begleitenden Physiotherapie ist nach dieser Zeit eine ausreichende Stabilität für ihr Knie erreicht. Bei anhaltender Instabilität sollte, sofern bislang noch nicht geschehen, eine Kernspintomographie angefertigt werden.
Vollständig verheilt ist das Knieband aber erst nach einem Jahr. Daher sollten Sie zum Fußball spielen eine Bandage tragen und sich hierüber auch mit ihrem behandelnden Orthopäden austauschen.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmidt
Kniebelastung trotz gerissenem Inneband am Knie
Frage:
Guten Tag,
ich habe mir vor 5 Tagen beim Wasserski das Innenband am rechten Knie gerissen. Ich habe noch kein MRT machen koennen, da ich gerade Urlaub in Kanada mache. Ich war dort im Krankenhaus. Sie haben es geroengt. Die Knochen sind nicht kaputt. Die Schwellung ist schon etwas zurueck gegangen. Ich habe kaum Schmerzen. Das Knie ist nur etwas unbeweglich, steif und die Muskeln oberhalb des Knies und vor allem die Muskeln an meiner Wade sind verhaertet. Ich kann auftreten (in einer Schonhaltung). Ich habe auch Kruecken bekommen. Meine Frage: Kann ich mit Kruecken gehen also auch das rechte Knie belasten oder muss ich das Knie permanent ruhig stellen? Kann ich mit dem MRT warten bis ich wieder in Deutschland bin (ca. 3 Wochen)? Uber eine baldige Antwort wuerde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Gruessen
Antwort verfasst am 06.08.2010:
Sehr geehrter Herr ...!
Das Innenband verheilt in der Regel auch ohne Operation stabil. Das Knie sollte zunächst ca. drei Wochen in einer Schiene, die die Beugung auf 60° beschränkt, ruhig gestellt werden. Die axiale Belastung (Auftreten) kann beschwerdeorientiert an Unterarmgehstützen erfolgen. Solange Sie das Bein nicht voll belasten können, sollten Sie eine tägliche Thromboseprophylaxe durchführen (z.B. Clexane 40 abends). Eine MRT ist anzustreben, um die genauen Schäden im Knie zu diagnostizieren.
Physiotherapie zur Muskelkräftigung sollten sie umgehend beginnen, sobald sie zu Hause sind und ihnen der Befund des MRTs vorliegt. Die ruhig gestellte Oberschenkelmuskulatur kommt gänzlich aus der Übung. Da Sie aber noch 3 Wochen im Urlaub sind, sollten Sie sich schon vor Ort um eine Physiotherapie kümmern. Wie beurteilen die kanadischen Kollegen die Situation? Und veranlassen Sie doch eine MRT vor Ort? Letztendlich sind 3 Wochen bis zu Ihrer Rückkehr eine lange Zeit.
Freundliche Grüße
Dr. Schmid
TEP OP linke Hüfte bei fortgeschrittenen Coxarthose
Frage:
Nach Rücksprache mit meinem Arzt habe ich mich für eine TEP OP an der linen Hüfte wegen einer fortgeschrittenen Coxarthose. Wie lange ist die Wartezeit auf eine OP, und wie lange dauert die Genesungszeit incl. Reha. Wird Reha-Stationär bei Ihnen angeboten oder woanders. Danke.
mfg
P.S. Ich bin Privatversichert.
Antwort verfasst am 10.08.2010:
Vielen Dank für Ihre Anfrage!
Nach Implantation einer Hüft-TEP werden Sie 7 Tage in unserer Abteilung stationär verbleiben. Ab dem 2. Tag beginnt die krankengymnastische Beübung und Frühmobilisation. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit eine 3-wöchige Anschlußheilbehandlung/Reha stationär oder ambulant durchzuführen. Dies muss extern erfolgen, da wir leider diese Möglichkeiten im Hause nicht anbieten.
Für die Terminvergabe nehmen Sie bitte mit unserem orthopädischen Sekretariat Kontakt auf. (Tel.: 0 89 / 17 97 – 25 02). Hier wird Ihnen auch ein Termin für die Sprechstunde genannt, damit Sie uns und wir Sie vor der Operation kennenlernen können.
Mit freundlichen Grüßen
Dr.C. Schmid
Termin Sprechstunde bzgl. Hüftarthrose mit Reizerguß
Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
habe seit Geburt (1972) eine beidseitige Hüftdysplasie. Habe vor 8 Wochen nun laut MRT die Diagnose einer beidseitigen Hüftarthrose mit Reizerguß. Einen feste Orthopäden habe ich im Moment nicht. Könnte ich zu Ihnen in die Sprechstunde kommen ? Und eventuell bei Ihnen weiterbehandelt werden? Vielen Dank!
Antwort verfasst am 12.08.2010:
Guten Tag Frau,
gerne können sie zu uns in die Sprechstunde kommen, um gemeinsam über Therapiemöglichkeiten zu sprechen.
Sie sollten sich bezüglich eines Termins telefonisch mit uns in Verbindung setzen und nach Möglichkeit sämtliche Unterlagen mitbringen (MRT, Röntgenaufnahmen, u.s.w.)
Freundliche Grüße
Dr. Schmid
fehlerhafte Heilung nach Patella OP
Frage:
im Namen meiner sehbehinderten Schwester
wende ich mich als ihre Betreuerin an Sie.
Sie hatte im KH Harlaching eine Patella OP, doch
der nachbehandelnde Orthopäde stellt jetzt eine
fehlerhafte Heilung fest und empfielt eine erneute OP.
Frage : wäre Ihr Haus bereit, die Weiterbehandlung
zu übernehmen und an wen könnte ich mich wenden
wegen eines Artztermins?
Antwort verfasst am 14.08.2010:
Guten Tag,
unsere Abteilung für Orthopädie und physikalische Therapie kann gerne die Befunde ihrer Schwester sichten. Die daraus resultierenden Maßnahmen und Therapien werden wir ihnen beiden dann eingehend erläutern und gegebenenfalls umsetzen. Einen Termin lassen sie sich bitte unter der Telefonnummer: 0 89 / 17 97 – 25 02
geben. Hierzu sollten sie alle Befunde und Unterlagen ihrer Schwester mitbringen.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. C. Schmid
künstliches Hüftgelenk bei fortgeschrittener Arthrose
Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ende 2007 wurde bei mir (67)eine fortgeschrittene Arthrose in beiden Hüftgelenken diagnostitiert, und zu einem künstlichen Hüftgelenk zunächst für die linke Hüfte (Schmerzen sind dort besonders intensiv) geraten.
Berufliche und private Gründe haben diese Entscheidung immer wieder verzögert.
Zwischenzeitlich sind aber die Schmerzen insbesondere in der o.g. linken Hüftseite so stark ausgeprägt, dass mir das Gehen sehr schwer fällt, auch Nachts habe ich starke Schmerzen.
Nun wende ich mich nach Rücksprache mit meinen Hausarzt an Ihr Haus um eine gute Betreuung bzw. Operative Behandlung einzuleiten.
Anmerkung:
-eine Bandscheiben-OP (L4 / L5) wurde vor längerer Zeit durchgeführt.
- Röntgen-und MRT-Bilder, sowie Befund der Radiologie München Süd West vom Nov. 2007 liegen vor.
Für eine Antwort zur weiteren Vorgehensweise wäre ich Ihen verbunden.
Antwort verfasst am 26.08.2010:
Sehr geehrter Herr R.,
Ihren Ausführung nach vermindern die Beschwerden an der linken Hüfte deutlich die Lebensqualität.
Gerne werden wir Ihnen in unserer Sprechstunde die Diagnose erklären und Therapiemöglichkeiten aufzeigen. Bitte vereinbaren Sie hierzu einen Termin unter 089/1797-2502.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Frage:
Coxarthrose li. Hüfte, deutliche Verschlechterung mit Schmerzen und Gehbeschwerden seit 3 Tagen. Rö? TEP li.?
Antwort verfasst am 01.06.2010:
Sehr geehrter Herr M,
arthrotische Beschwerden können sich schubweise verstärken. Vorausgesetzt die Diagnose einer Coxarthrose ist bereits gesichert, lassen sich die Beschwerden in diesem Rahmen erklären.
Trotzdem empfehle ich weitere diagnostische Schritte. Zunächst sollte im Röntgenbild (Beckenübersicht, betroffene Seite axial) angefertigt und mit Voraufnahmen verglichen werden. Wenn diese Untersuchung keinen weiteren Aufschluss bringt, sollte eine MRT des Beckens erfolgen.
Ausserdem sollte zum Ausschluß einer Infektion des Hüftgelenkes ein Entzündungslabor abgenommen werden und gegebenfalls die Hüfte punktiert. werden. Wenn bereits aktuell Fieber und Schüttelfrost besteht, sollten Sie eine orthopädische Ambulanz aufsuchen.
nach BSV L5-S1 taubes Gefühl im linken Fuß
Frage:
Ich hatte vor 20 Tagen einen BSV L5-S1 der konservativ behandelt wurde. (vor 14 Jahren hatte ich eine OP wg BSV L4-L5, danach keine Beschwerden bis, ja bis nun..)
Inzwischen bin ich weitestgehend schmerzfrei, und mache bereits viel Krankengymnastig.
Nur: die Laehmung im linken Fuss wird nicht besser, leichte Fusssenkerschwaeche und deutliche Fussheberschwaeche (Fussheberschwaeche war seit damals vor 14 Jahren nur wenig)
Und das pelzige, taube Gefuehl im linken Fuss bleibt. Wird das irgendwann besser (Wochen, Monate spaeter) oder ist es eher so, dass das bleibt und ich mit diesem leichten Hinken leben muss?
Lt Neurologen sei der Druck vom Nerv aber weg.
Vielen Dank
Antwort verfasst am 06.05.2010:
Sehr geehrter Herr M.,
haben Sie noch ein wenig Geduld. Eine Besserung sollte hier mit der Zeit eintreten. Sowohl der Nerv als auch der Reflex (Achillessehne) brauchen Zeit um sich zu regenerieren.
Das kann einige Monate dauern. Taubheitsgefühl/Schwäche im Fuss sollten sich in dieser Zeit kontinuierlich zurückbilden. Achten bewusst darauf das Bein und den Fuß beim Gehen zu heben, um Stürze zu vermeiden. Die Krankengymnastik sollten Sie fortführen und sich Übungen für zu Hause anleiten lassen.
Ich wünsche Ihnen weiterhin gute Besserung.
Mit freundlichen Grüssen
Dr. C. Schmid
Schwellung im Waden und Knöchelbereich nach Hüft-TEP
Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich (50, normales Gewicht, Herz und Niere ohne Befund))
bekam vor 6 Monaten eine Hüft-TEP links.
Ab der Reha-Zeit schwoll das gesamte linke Bein immer wieder stark an.
Lymphdrainage und Kompressionsstrumpf brachte Besserung.
Leider ist es aber heute noch so, dass das Bein nach mittelstarker Beanspruchung vom Waden- bis zum Knöchelbereich anschwellt.
Ist das nach solch einer OP "normal" bzw. was kann ich dagegen selbst tun?
Danke und freundliche Grüße
Antwort verfasst am 03.05.2010:
Guten Tag,
normal ist die Schwellung im Waden- und Knöchelbereich nach meiner Erfahrung nicht, allerdings können die Ursachen vielfältig sein. Zunächst muß eine Thrombose zweifelsfrei ausgeschlossen werden, was meist durch eine Ultraschalluntersuchung erfolgen kann. In jedem Fall sollten Sie einen Arzt Ihres Vertrauens aufsuchen, da Schwellungen im Bein verschiedenen Ursachen haben können.
Freundliche Grüße
Prof. W. Plötz
Probleme nach umgestellter Hüfte
Frage:
Ich habe 1992 eine Dreifachumstellung der rechten Hüfte bekommen, 1996
wurde dann nach vielen Überlegungen auch die linke Hüfte Umgestellt. Mit der rechten Hüfte hatte ich gleich keine Probleme, aber die linke Seite hat schon einmal viel länger beim Heilen (ca.6,5 Monate )gedauert und ich habe jetzt mit der ganzen linken Körperhälfte, von den Fuß bis zum Kiefergeleng, Probleme.Kann keine größeren Strecken gehen und habe jeden Tag Schmerzen. Ein Ausgleich der Beinlängen soll nicht gemacht werden, da der Unterschied nur 0,5 cm ist.Mit Sport (Rehasport) habe ich es auch schon versucht, leider ohne Besserung. Weiß nicht mehr was ich machen soll.
Antwort verfasst am 03.05.2010:
Guten Tag,
die Dreifachumstellung der Hüfte hat natürlich einem Einfluss auf den gesamten Bewegungsapparat, durch ihre 2. Operation speziell auf die Gelenke der linken Körperhälfte.
In Ihrem Fall erscheint es allerdings möglich, dass die Hüftumstellung für ihre Hüftdysplasie nicht ausreichend war.
Wie weit eine Schädigung der linken Hüfte inzwischen vorgeschritten ist
- z. B. durch Arthrose - kann nur ein kompetenter Orthopäde beurteilen.
Mit diesem sollten Sie auch abklären, welche weiteren Schritte für Sie sinnvoll sind.
Gerne können Sie auch einen persönlichen Termin in unserer Hüftsprechstunde unter der Telefonnummer 089 1797 2502 vereinbaren.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. W. Plötz
Coxarthrose durch Hüftgelenksdysplasie, Ersatz durch BHR/McMinn
Frage:
Guten Tag,
bei mir liegt bs. Coxarthrose durch Hüftgelenksdysplasie vor. Inwieweit liegen bei Ihnen bereits praktische Erfahrungen hinsichtlich Ersatz durch BHR/McMinn vor. Wird diese Möglichkeit des Oberflächenersatzes in Ihrem Hause angewendet?
MfG
M. V.
Antwort verfasst am 27.04.2010:
Sehr geehrter Herr V. Als Chefarzt der Abteilung für Orthopädie wurde Ihre Anfrage an mich weitergeleitet, da ich für die Endoprothesen an der Hüfte zuständig bin. Wir haben in der Orthopädie der Barmherzigen Brüder München mit guten Gründen keine Erfahrungen mit den Hüftkopfkappen. Wir haben uns vor 5 Jahren entschieden grundsätzlich keine Hüftkopfkappen zu implantieren, da wir die Nachteile dieses Systems für größer halten als die Vorteile. Aus heutiger Sicht bin ich auch sehr froh damals diese Entscheidung getroffen zu haben. Dafür gibt es folgende Gründe: 1. Die Langzeitresultate der Hüftkopfkappen sind wesentlich weniger gesichert als die Langzeitresultate der "normalen" Hüftprothesen. 2. In den ersten 3 Jahren nach der Operation liegen die Versagensraten der Hüftkopfkappen (meist Schenkelhalsbrüche) drei mal so hoch wie die der Standardhüftprothesen (Quelle: Schwedisches Endoprothesenregisiter, Amerikanische Multicenterstudie an ca 10000 Patienten) 3. Die Beweglichkeit der Hüftkopfkappen ist etwas schlechter als die der Standardprothesen 4. Der Knochenverlust an der Pfanne ist eher höher als bei den Standardprothesen 5. In den letzten 4 Ausgaben der britischen Fachzeitschrift "Journal of Bone and Joint Surgery" gibt es viele Artikel über operationsbedürfte Fremdkörper Reaktionen durch die bei den Kappen verwendetet Metall-Metall Gleitpaarung. Betroffen sind davon in bestimmten Patientengruppen innerhalb von 7 Jahren bis über 10 % der Patienten. 6. Der Weichteilschaden bei der Operation einer Hüftkopfkappe ist größer als der bei der Standardprothese, da direkt am Knochen weniger Platz zur Verfügung steht und deshalb mehr Weichteile vom Knochen abgelöst werden müssen. Wir haben im letzten Jahr über 1000 künstliche Hüftgelenke implantiert und verfügen so über große Erfahrung auf diesem Gebiet. Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Sie können auch gerne einen persönlichen Termin unter der Telefonnummer 089 1797 2502 vereinbaren. Mit freundlichen Grüßen Prof. Dr. W. Plötz
Rückenschmerzen in Verbindung mit taubem Fuß
Frage:
Seit mehreren Wochen habe ich nachts immer stärker werdende Rückschmerzen. Seit 2 Tagen ist mein linker Fuß taub und eben bemerke ich, dass meine Beine insgesamt sehr kraftlos werden. Ich bin sehr beunruhigt. Was soll ich tun ?
Antwort verfasst am 23.04.2010:
Guten Tag,
ich empfehle Ihnen die umgehende ärztliche Vorstellung beim Orthopäden, da verschiedene Erkrankungen der Lendenwirbelsäule, beispielsweise ein Bandscheibenvorfall, dafür in Frage kommen, die einer zügigen Behandlung bedürfen, insbesondere wenn neurologische Störungen wie Taubheit und Schwäche in den Beinen bestehen. Eine körperliche Untersuchung in Verbindung mit einer Röntgenuntersuchung bzw. Kernspintomographie ist notwendig.
Gerne können Sie sich auch jederzeit über unsere Notaufnahme vorstellen zur weiteren Abklärung und Einleitung einer Therapie.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Frage:
Hallo
an einer Stelle des Rückens habe ich einen drückenden Schmerz. Es fühlt sich so an, als ob mir jemand auf die Stelle drückt. Sitze ich längere Zeit ohne Lehne wird es so schlimm, sodass ich nicht mehr aufrecht laufen kann. Voltarensalbe hat nicht geholfen. Ist da was ausgerenkt, oder eingeklemmt? Danke schon mal.
Freundliche Grüße
T E
Antwort verfasst am 24.03.2010:
Guten Tag Frau E,
vielen Dank für Ihre Anfrage. Druckschmerz im Rücken kann verschiedenste Gründe haben. Häufige Ursachen sind Wirbelblockaden mit damit einhergeheden muskulären Verspannungen. Ebenso kann sich ein Bandscheibenvorfall, aber auch viele andere Erkrankungen eine Ursache darstellen.
Die von Ihnen beschriebenen lokalen Rückenschmerzen, welche nach dem Sitzen mit gekrümmtem Rücken (ohne Lehne) aufgetreten sind, könnten von einer Blockade rühren. Um einen Bandscheibenvorfall oder andere Ursachen auszuschließen, lege ich Ihnen eine fachärztliche Vorstellung nahe. Gerne können Sie sich auch nach telefonischer Temrinvereinbarung in unserer ambulanten Wirbelsäulensprechstunde vorstellen.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Gelenkschmerzen nach Nieren-OP
Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit meiner Operation ( Entfernung Niere -Tumor) habe ich Schmerzen in Schultern und Gelenken. Die Schmerzen sind so stark, dass ich beispielsweise meine Arme nicht mehr heben kann. Krankengymnastik, Schwimmen und Massagen haben bisher nur wenig geholfen. Was kann ich tun? Über eine Antwort würde ich mich freuen.
Mit freundlichen Grüßen - D. S.
Antwort verfasst am 01.03.2010:
Guten Tag Frau S.,
aus meiner Sicht lassen sich die Gelenkbeschwerden nicht durch eine Nierenopertion erklären. In wieweit hier Nebenwirkungen aus der erfolgten Operation bestehen kann ich nicht abschließend beurteilen, grundsätzlich wäre es empfehlenswert trotzdem nochmals den Operateur auzusuchen um eine Zusammenhang auszuschließen.
Bei fortbestehenden Beschwerden weitere Abklärung mittels Röntgenaufnahmen und klinischer Unersuchung durch einen Kollegen aus dem Bereich Rheumatologie/ Orthopädie ist zunächst unbedingt erforderlich. Je nach Grund der Beschwerden sollte dann eine weitere Diagnostik bzw. Therapie veranlasst werden
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Bandscheibenvorfall in Verbindung mit Arthrose
Frage:
Guten Tag,
ich hatte vor einem Jahr einen Bandscheibenvorfall und der Schmerz strahlt noch immer bis in meine Beine aus. Gleichzeitig ist bei mir eine Arthrose diagnostiziert worden. Was kann ich gegen die Schmerzen tun, sie lassen einfach nicht nach?
Freundliche Grüße
Antwort verfasst am 04.02.2010:
Sehr geehrter Herr G.,
zunächst wäre es wichtig zu wissen, ob und wie ihr Bandscheibenvorfall bisher therapiert wurde?
Wurde konservativ behandelt (Schonung, Schmerzmittel, Wärme, Physiotherapie, Rückenschule) oder bereits operiert?
Wichtig ist auch, welche Gelenke von der Arthrose betroffen sind - Knie oder Hüftgelenk - oder beides?
Da die Therapiemethoden bei Bandscheibenleiden so außerordentlich vielfältig sind, ist eine exakte Diagnose die Grundlage der zielgerichteten Therapie.
Wenn es Ihnen möglich ist, könne sie gerne in meiner Wirbelsäulensprechstunde einen Termin zur klinischen Untersuchung und Beratung vereinbaren, hier sollten Sie alle Unterlagen (Bilder, OP Berichte) mitbringen, so dass wir Ihnen einen Therapieplan erstellen können.
Vereinbaren Sie einfach einen Termin unter: 089 – 17 97 – 25 02 oder ort@barmherzige-muenchen.de
Freundliche Grüße
Dr. med. C. Schmid
Nach Wallisimplantant geplante Versteifung
Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
im November 2009 erhielt ich ein "Wallisimplantat" im Bereich LW4/5, welches nach einigen Tagen verrutschte. Die 2.OP wurde am 10.12.09 vorgenommen.
Auch diese lockerte sich .In der 3.OP, 11.01.10, wurde das Implantat entfernt und um eine "bakterielle Infektion" zu beheben ein "Schwamm" eingesetzt.
Dieser wurde dann am 14.01.10 entfernt. Am 25.01.2010 wurden die Fäden gezogen.
Als nächstes ist eine "Wirbelversteifung" angedacht.
Meine Frage an Sie : "Welche Alternative und unter welchen Voraussetzungen könnte ich bei Ihnen behandelt werden?"
Ich bin bei der "Bundesknappschaft" versichert.
Über eine Einschätzung und Information würde ich mich freuen.
Mit freundlichem Gruß
G.W.
Antwort verfasst am 31.01.2010:
Guten Tag.
Zunächst einmal sollte man bei Ihnen abwarten, bis die Infektion am Rücken vollständig ausgeheilt ist. Um Ihre Situation insgesamt abschätzen zu können, brauche ich noch Zusatzinformationen, d.h. wurde bei Ihnen das Wallis-Implantat aufgrund einer Spinalkanalstenose oder einer Recessus- oder Neuroforamenstenose implantiert, wurde bei der Erstimplantation mikrochirurgisch dekomprimiert, besteht oder bestand ein Wirbelgleiten, schmerzt der Rücken oder eher die Beine oder Beides.
Wahrscheinlich wurde der Spinalkanal nicht dekomprimiert, so dass hier eine Dekompression durchgeführt werden sollte, dann ist die Stabilität des Wirbelsegmentes wichtig, muss hier stabilisiert werden mittels Fusion oder ist eine dynamische perkutane Stabilisierung möglich.
Wenn es Ihnen möglich ist, könne sie gerne in meiner Wirbelsäulensprechstunde einen Termin zur klinischen Untersuchung und Beratung vereinbaren, hier sollten Sie alle Unterlagen (Bilder, OP Berichte) mitbringen, so dass wir Ihnen einen Therapieplan erstellen können. Vereinbaren Sie einfach einen Termin unter: 089 – 17 97 – 25 02 oder ort@barmherzige-muenchen.de
Freundliche Grüße
Dr. med. C. Schmid
Starke Rückenschmerzen ziehen bis in die Brust
Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe seit mehreren Tage extrem starke Rückenschmerzen die sich leicht in die Brust ziehen. mattigkeit und starke Kopfschmerzen kommen hinzu. Ich kann schon seit mehreren Wochen meinen linken Arm kaum bewegen und bei jeder Bewegung schmerzt dieser.
Bei mir ist schon Diabetes und Bluthochdruck bekannt.
Vielen Dank schon mal im voraus.
Mfg
T
Antwort verfasst am 21.06.2010:
Guten Tag,
die von Ihnen beschriebenen Symptome lassen keine eindeutige Diagnose zu. Da sie unter Diabetes und Bluthochdruck leiden, sollte zunächst ein Belastungs-EKG, ob die Schmerzausstrahlung in den vorderen Brustbereich und der Schmerz im linken Arm durch Schäden des Herz-Kreislaufsystems verursacht werden.
Liefert dies keine Erklärung für ihre Beschwerden, sollte eine Untersuchung des Rückens folgen. Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule entstehen z.B. durch Blockierungen der Wirbelgelenke oder durch Überlastung der umgebenden Muskulatur. Ein typisches Symptom ist hier die Verstärkung der Beschwerden beim tiefen Ein- oder Ausatmen.
Die möglichen Ursachen können harmlos sein, wie ungünstiges Liegen im Schlaf, falsche Bewegungen oder Überbelastung beim Sport.
Eine Physiotherapie bringt in diesem Fall schnelle Besserung.
Freundliche Grüße
Dr. C. Schmid
Nach Schlag auf Wirbelsäule Rötung um Wirbel...
Frage:
Vor etwa drei Wochen habe ich einen heftigen Schlag auf die Wirbelsäule bekommen. Erst am nächsten Morgen tat es weh, und war eine Rötung um den Wirbel zu erkennen.
Nun drei Wochen später, reagiert der Wirbel immer noch mit Schmerzen, sobald ich draufdrücke. Diese halten nach dem Druck noch länger an. Sitzen, stehen, gehen oder Sport sind jedoch kein Problem. Was kann das sein?
Antwort verfasst am 05.12.2009:
Sehr geehrter Herr P.,
In Ihrem Fall sollte mit Sicherheit eine körperliche Untersuchung und eine Röntgenuntersuchung der HWS zum Ausschluss eines Wirbelbruchs durchgeführt werden. Ohne diese Untersuchungen ist ihre Frage nur sehr schwer zu beantworten. Sollte nach der Untersuchung und einem unauffälligen Röntgenbild noch eine Kernspintomographie der HWS notwendig sein, wird sie ihr behandelnder Arzt diesbezüglich überweisen, um dann zu einer Diagnose zu kommen und ihre Beschwerden adäquat zu therapieren.
Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung!
Dr. med. C. Schmid
MRT Befund Streckenfehlhaltung...
Frage:
Mein Vater hat seid einer Woche so starke Schmerzen dass er kaum laufen kann. Er konsultierte einen Orthopäden und hatte einen MRT Termin. Da der nächste Arzttermin noch aussteht, wir uns aber Sorgen machen, können Sie uns den Befund vom MRT kurz erläutern?
Befunden wurde: Streckenfehlhaltung frische Grundplattenimpressionsfraktur von LWK3 ohne Hinterkantenbeteiligung konzentrische Protrusion L2 L3 L4 L5 S1
Antwort verfasst am 05.12.2009:
Sehr geehrter Herr M.,
im MRT wird ein Bruch des 3. Lendenwirbelkörpers beschrieben. Zusätzlich abnutzungsbedingte Veränderungen im Bereich der gesamten LWS. Hier sollten Sie sich baldmöglichst bei einem Orthopäden oder im Krankenhaus vorstellen. Sollte zu den Schmerzen im Rücken ein ziehender Schmerz in den Beinen entstehen ggf. sogar mit einer Sensibilitätsstörung oder einer Muskelschwäche im Bereich der Beine, so sollte eine sofortige Vorstellung im Krankenhaus erfolgen. Hier wäre dann möglicherweise durch Knochenstückchen des gebrochenen Wirbels ein Druck auf die Nerven entstanden, die ohne entsprechende zeitgerechter Behandlung auch zu bleibenden Schäden führen könnten. Es ist heute sehr gut möglich mit kleinen Schnitten, mit sog. minimalinvasiven Verfahren, auch gewisse Arten von Wirbelkörperbrüchen schonend zu behandeln.
Wir wünschen eine gute Besserung!
Dr. med. C. Schmid
Taubes Gefühl im linken Fuß entlang des Schienbeines und...
Frage:
Befund: Normale Haltung der LWS. Unauffällige Konfiguration der Lendenwirbel. Die Bandscheibe L4/5 ist deutlich verschmälert mit hypointensem Signal auf T2 bei Degeneration. Basal in L4 und cranial in L5 hyperintenses Signal auf T1 und T2 bei Fettmarkonversion Typ II. Diese Bandscheibe weist eine breitbasige dorsale Protrusion mit deutlicher Imperssion am Duralsack. Die Wurzeln L4 sind frei. Links mediolateral zeit sich im Spinalkanal in Höhe L5 auf T1 u. T2 hypointenses Gewebe das mit aller Wahrscheinlickkeit sequestriertem Bandscheibengewebe entspricht, es bedrängt die Wurzel L5 und S1 links. Im Segment L5/Se schmale dorsale Protrusion von Bandscheibengewegbe mit Impression am Duralsack.
Ergebnis:
Degenerationszeichen an der Bandscheibe L4/5. Links mediolateraler Diskusprolaps mit kaudaler Sequestration und Bedrängung der Wurzel L5 u. S1 links. Bandscheiben protrusion L5/S1. Fettmarkkonversion Typ I L4/5.
Ich habe ein taubes Gefühl im linken Fuß entlang des Schienbeines und am äußersten Rand des gr. Zehe.
Folgendes Medikamenten ermöglicht mir weitgehende Schmerzfreiheit: Arthrotec bzw. Diclobene 50 mg (2x tägl.) und NOAX 200mg am Abend(diese jedoch seit 2 Tagen abgesetzt ohne Probleme).
Verschiedenste Orthopäden rieten mir von einer OP ab, da ich die gr. Zehe anfangs bis zu ca. 40 % und derzeit bis zu ca. 80% bewegen kann. Auch andere Funktionstests ergaben ein positives Ergebnis. Allerdings wurde mir vom Krankenhaus eine OP empfohlen.
Was soll ich machen? Eine OP will ich nur wenn keine andere Möglichkeit mehr bleibt. Wird die Taubheit wieder weggehen, da ich diese seit ca.7 Wo schon habe (Klappfuß beim Gehen, umso weicher die Sohle um so besser funkt. allerdings das Gehen). Wie viel Zeit bleibt mir noch um keine bleibenden Schäden zu haben.
Antwort verfasst am 06.12.2009:
Sehr geehrter Herr W.
Als Entscheidungshilfe sollten Sie zusätzlich die Untersuchung bei einem Neurologen anstreben. Hier können die Ausmaße einer Nervenschädigung festgestellt werden. Grundsätzlich, als Hilfe zur Operationsentscheidung, kann man Folgendes sagen: Kommt es bei einem Bandscheibenvorfall zu einer muskulären Schwäche wichtiger Muskelgruppen (z.B. den Fußhebern), so ist eine schnelle Operation dringend anzuraten. Auch wenn bei konservativer Therapie keine Schmerzbesserung erreicht werden kann, sollte nach mehreren Wochen vergeblicher Therapie eine operative Intervention diskutiert werden. Ob die bei Ihnen beschriebenen Taubheitsgefühle sich bessern werden, kann nur an Hand einer klinischen Untersuchung, bei der Sie die vorhandenen MRT Bilder der LWS mitbringen, gemutmaßt werden. Sichere Aussagen sind jedoch auch hier nicht möglich.
Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung!
Dr. med. C. Schmid
Schwellung zwischen vierten und fünften Lendenwirbel…
Frage:
Seit Jahren habe ich Probleme mit meiner Wirbelsäule, diese jedoch (meist) mit Physotherapie in den Griff bekommen.
Letzten Sommer habe ich starke Schmerzen bekommen, und diese erstmals auf meinen Beruf (Verkäuferin, also viel stehen und tragen) geschoben. Jedoch ist es nicht besser geworden. Im Gegenteil, ich habe an der Wirbelsäule zwischen den vierten und fünften Lendenwirbel eine Schwellung bekommen. Nun war ich bei mehreren Ärzten und habe diese auf die Bandscheibe aufmerksam gemacht.
Drei Ärzte haben mich nach Hause geschickt, mit den Worten ich soll mich nicht so anstellen, oder ich wäre noch zu jung. (25 Jahre).
Nur ein Arzt hat mich ernst genommen und hat mir verschiedene Behandlungen verschrieben (Fango, Massage, Physiotherapie, Akupunktur und Hydro-Jet). Die Schwellung ist aber nie wieder abgeklungen. Nun ist ein Jahr vergangen und ich habe wieder starke Schmerzen und auch die Schwellung ist inzwischen Handgroß geworden. Die Schmerzen ziehen auch ins rechte Bein und ich kann mich kaum hinsetzen und legen. Die Schwellung beginnt direkt über der Wirbelsäule, zieht sich jedoch eher auf die rechte Seite. Was könnte das sein? Und zu welchen Arzt soll man gehen, oder lieber gleich in eine orthopädisch ausgerichtetes Krankenhaus? Kann ich den Arzt bitten, mich in eine "Röhre" (Kernspint.) zu stecken, oder muss er das abwägen? Oder ist dies mein gutes Recht?
Antwort verfasst am 08.12.2009:
Sehr geehrte Frau T.
In Ihrer Online-Anfrage sprechen Sie von einer Schwellung, die inzwischen handgroß ist. Ich mutmaße nun, dass Sie diese Schwellung am Rücken tasten können und nicht eine mögliche Schwellung eines MRT-Befundes der Lendenwirbelsäule interpretieren. Prinzipiell sollte man die Ursachen ihrer Beschwerden weiter abklären und hier sollten Sie Kontakt mit einem Wirbelsäulen-Spezialisten aufnehmen. Dann ist es auch sinnvoll eine Kernspintomographie der LWS anzufertigen. Vielleicht können Sie nochmals mit dem Arzt Ihres Vertrauens Verbindung aufnehmen und die entsprechenden Schritte mit ihm besprechen und dann die sinnvolle körperliche Untersuchung und Bildgebung durchführen lassen.
Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung!
Dr. C. Schmid
Warum lässt sich der BZ-Wert nicht senken?
Frage:
Bei mir wurde vor 7 Tagen eine CT-gesteuerte Facetteninfiltration und Thermokoagulation L5/S1 durchgeführt. Zugleich wurde eine Infiltration an de 6.Rippe und an jeder Schulter eine Infiltration durchgeführt. Seither leidet ich an starken Kopfschmerzen und die BZ-Werte liegen regelmäßig (alle 2 Stunden) zwischen 250 und 320. Ich spritze nach jeder Messung soviel Insulin, dass die Werte auf 120 sinken müssten, jedoch ohne Erfolg. Lt. behandelnden Neurochirurgen sind die infiltrierten Medikamente zwischenzeitlich abgebaut. Warum lässt sich der BZ-Wert nicht senken? Ist dies eine Folge der durchgeführten Behandlung? Ab wann kann man mit einer Normalisierung rechnen? Das was ich an Essen zu mir nehme ist genau abgewogen und zusätzlich entsprechend gespritzt.
Antwort verfasst am 08.12.2009:
Sehr geehrte Frau F.
Mittlerweile sollten die Medikamente abgebaut sein, auch der Blutzuckeranstieg der auf die Medikamente zurückgeführt werden kann sollte wieder in einer normalen Bandbreite liegen.
Ohne die Medikamente genau zu kennen, ist es jedoch schwierig auf diese Frage zu antworten. Ich empfehle Ihnen im Bedarfsfall, sich nochmals mit den entsprechenden Medikamenten bei Ihrem Arzt vorzustellen und dies abzuklären.
Dr. C. Schmid
Gefühl wie gerädert in Verbindung mit restless legs Syndrom…
Frage:
Guten Tag,
ich bin 25 Jahre und männlich. Mein Grundproblem ist, dass ich morgens, wenn ich aufwache, so gut wie immer müde bin und mich "gerädert" fühle, egal wie lange ich geschlafen habe. Meine Beine und Arme fühlen sich schlapp an. Die Müdigkeit und Schlappheit zieht sich über den Tag. Konzentrationsschwierigkeiten habe ich keine.
Ich mache regelmäßig Sport, lege mich vorher meistens eine halbe Stunde hin. Beim Sport habe ich dann auch die volle Kraft und die Symptome verringern sich dabei/danach.
Abends brauche ich ca. 30 Minuten bis ich einschlafe, schlafe dann aber ohne Probleme durch.
Manchmal habe ich morgens, während des duschen, ein starkes Kribbeln und Jucken in den Oberschenkeln. Außerdem habe ich bisher 2-3 mal (in ca. 5 Jahren) das restless legs Syndrom bei mir beobachtet, wenn ich mich schlafen lege.
Ein großes Blutbild habe ich bereits machen lassen, alles bestens.
Nun meine Frage, kann die Müdigkeit mit den restless legs zusammenhängen? Es ist zwar nur 2-3 Mal bei mir aufgetreten, aber ich habe mal gelesen dass es auch während des Schlafs "unbemerkt" auftreten kann.
Oder ist die Müdigkeit woanders zu suchen, vielleicht eine Schlafabnoe?
Schnarchen tue ich, soweit mir bekannt ist, jedoch nicht.
Antwort verfasst am 09.12.2009:
Sehr geehrter Herr P.
Ein Restless-legs Syndrom ist bei den von Ihnen geschilderten Symptomen eher unwahrscheinlich. Sinnvoller wäre zunächst sich internistisch untersuchen zu lassen, und dann ggf. vom Internisten zum Neurologen überwiesen zu werden.
Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung!
Dr. C. Schmid
Das Ende meiner Wirbelsäule steht asymmetrisch zueinander…
Frage:
Hallo,
vorletztes Wochenende hatte ich einen Reitunfall.
Mein Pferd ist ausgerutscht und wir vielen zusammen. Ich flog allerdings vor lauter Schwung mit dem Kopf auf den Boden, habe nach Beobachtung der Zuschauer mit Kopf und Schultern gebremst. Gut, am nächsten Tag zum Arzt. Erhebliches Schleudertrauma, Gehirnerschütterung. Die Schmerzen wurden immer heftiger, vor allem im Nacken und gesamten Rückenbereich.
Am Dienstag wurde dann auch noch meine Lippe Taub.
Wieder zum Arzt, er hat mich dann sofort zum Neurologen geschickt.
Der Neurologe hat einen Termin für mich im Krankenhaus gemacht zur Kernspintomografie. Ergebnis laut des Radiologen: Das Ende meiner Wirbelsäule asymmetrisch zueinander steht. Hoffe ich kann es wieder richtig wiedergeben.
Auf jeden Fall sollte wohl irgendetwas Symmetrisch zueinander stehen aber das tut es jetzt nicht mehr.
Ich weiß das das ziemlich leichtsinnig war, aber ich bin heute für einige Minuten geritten und vielleicht hat es mir ja geholfen. Denn ich habe dadurch gemerkt das mein gesamter Rückenbereich taub ist. Ich merke zwar alle Berührungen, aber ich habe absolut nicht gemerkt dass das Pferd sich bewegt. Ist blöde zu erklären.
Normalerweise merkt man als Reiter den Schwung im Rücken den das Pferd hat beim Laufen. Doch das habe ich überhaupt nicht gespürt.
Heute Mittag bekam ich auf einmal ( vor dem Reiten ) Schmerzen beim atmen in der Brust. Ich hatte einen Puls von 120 und mir wurde richtig heiß. Jetzt habe ich auch noch Schmerzen in meinen Wangenknochen.
Was kann mit mir los sein?
Antwort verfasst am 12.12.2009:
Sehr geehrte Frau J.
Nach einem Reitunfall können die unterschiedlichsten Verletzungen auftreten. Die Asymmetrie, die Sie mir beschreiben, kann ich im Bereich der Wirbelsäule so nicht deuten. Sie sollten sich aber baldmöglichst bei einem Orthopäden in Ihrer Nähe vorstellen. Gerade Sensibilitätsstörungen im Rücken sollten baldmöglichst abgeklärt werden. Ggf. sollte auch eine kernspintomographische Untersuchung der Halswirbelsäule erfolgen, um einen möglichen Druck auf die abgehenden Nerven der HWS darstellen zu können. Dann müsste ggf. auch eine operative Therapie eingeleitet werden.
Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung!
Dr. C. Schmid
Beckenschiefstand festgestellt durch eine Skoliose…
Frage:
Bei mir wurde ein Beckenschiefstand festgestellt durch eine Skoliose. Aber der Orthopäde sagt es seien nur so um 5 -6 grad (ohne Messung). Wenn ich mich jetzt nach vorne Beuge oder was aufhebe zieht es mich immer nach rechts mit dem ganzen Oberkörper bis zur Hüfte runter und wenn ich sitze neige ich in der Mitte vom Körper nach links und beim Vierfüßler Stand zieht es das Becken voll nach rechts und jetzt versuche ich mich immer nach links zudrehen vom Oberkörper her gesehen aber es geht nicht ich werd immer wieder nach rechts gezogen und kann mich nicht mehr nach links neigen und das Becken wird sofort nach rechts gezogen habe auch Schmerzen in der LWS?
Gib es dagegen Übungen oder Mobilisationsübungen?
Antwort verfasst am 16.12.2009:
Sehr geehrter Herr N.
Wichtig in Ihrem Fall wäre Ihr Alter zu kennen, um Ihnen eine individuelle Therapieempfehlung geben zu können. Voraussetzung dafür wäre natürlich auch eine klinische und radiologische Untersuchung. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass wohl eine gezielte Physiotherapie und Krankengymnastik auch bei Ihnen eine Haltungsverbesserung erreichen lässt. Sie sollten sich aber mit den bereits vorhandenen Bildern nochmals bei einem Orthopäden vorstellen, um ein auf sie zugeschnittenes Therapiekonzept erarbeiten zu können.
Dr. C. Schmid
Beinschmerzen bei Mltislice-CT der LWS nativ…
Frage:
Hallo
Meine Mutter hat am Bein sehr starke Schmerzen würde gerne wissen ob es da eine Abhilfe gibt bzw. was für Therapie möglichgeiten es gibt.
Der Befund ist:
Multislice-CT der LWS nativ
Selbst in entspannter Rückenlage Mayerding I-II bei Spondylose LWK4 und schon deutliches Vakuumphänpmen LKW4/5 und Spondylose ventral beginnend überbrückend. Kein Nachweis knöcherner Destruktionen aber leicht linkskonvexe Seitenverbiegung der LWS nur Protusion der Bandscheiben in allen Höhen aber schon deutliche Spondylarthrose vor allem mehr caudal und auch hierdurch formale Enge bds..
Beckenübersichtsaufnahme
Geringer Beckenhochstand rechts der Hüftgelenkspalt bds geginnend verschmälert diskrete Sklerose der Hüft und Iliosacralgelenke kein Nachweis knöchernder Destruktionen beginnend Mineralsalzminderung Adipositas.
Antwort verfasst am 17.12.2009:
Sehr geehrt Frau A.
Lt. der Beschreibung der Bildgebung bestehen hier in erster Linie Verschleißerscheinungen der Lendenwirbelsäule mit einem Gleitwirbel. Die Schmerzen in den Beinen haben ihre Ursache wohl auf Grund einer Nervenkompression durch diesen Gleitwirbel. Die Schmerzen im Rücken kommen am ehesten durch eine gewisse Instabilität im Gleitwirbel mit möglicher Kompression von Nerven. Um Ihnen eine therapeutische Empfehlung zu geben, ist unbedingt die klinische Vorstellung mit der gesamten Bildgebung sinnvoll. Tendenziell muss man sich überlegen, ob man diese Fehlstellung operativ korrigiert, was inzwischen durch minimal invasive Verfahren sehr schonend erfolgen kann.
Wichtig für die mögliche Operationsentscheidung ist jedoch auch der Zustand der Wirbelkörpersegmente oberhalb und unterhalb dieses Gleitwirbels und eine ausführliche klinische Untersuchung. Hier kann Ihnen ein Wirbelsäulen-Spezialist sicher weiterhelfen und Ihnen dann ein bedarfsgerechtes Therapieregime anbieten.
Dr. C. Schmid
Ständige Verspannung im Nacken durch Morbus Scheuermann…
Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit meiner Geburt leide ich an Morbus Scheuermann. Da ich im Büro arbeite (also im Sitzen) habe ich mittlerweile ständig Verspannungen im Nacken bis runter auf Magenhöhe. Ich bin ständig verspannt. Manchmal habe ich auch wie eine Art Krampf auf Magenhöhe. Ich habe dann starke Schmerzen und kann nicht mehr liegen oder sitzen. Ich brache dann 2 Ibu 800 um die Schmerzen weg zu bekommen. Nach 2 Stunden geht es dann meist wieder. Ich mache auch Gymnastik und versuche meine Muskeln in diesem Bereich zu stärken. Zudem gehe ich noch Walken. Ich möchte aber meine Lage entsprechend verbessern und bin auf der Suche nach einem Speziallisten in diesem Bereich. Ich habe das Gefühl, dass die "normalen" Orthopäden mit dieser Erkrankung überfordert sind. Können Sie mir diesbezüglich weiterhelfen? Kennen Sie einen endsprechenden Speziallist in meiner Nähe?
Antwort verfasst am 27.12.2009:
Sehr geehrter Herr O.,
eine spezielle Adresse in Ihrer Umgebung können wir Ihnen leider nicht nennen. Da bleibt Ihnen leider nur der Weg über den Freundeskreis oder Sie konsultieren eine Fachklinik. Jederzeit können Sie sich in unserer Wirbelsäulensprechstunde vorstellen nach telefonischer Terminvereinbarung unter 089/1797 2502.
Wir wünschen eine gute Besserung.
Freundliche Grüße
Dr. med. C. Schmid
Rückenschmerzen strahlen ab in die Brust…
Frage:
Ich habe schon seit längerer Zeit Schmerzen im Rücken. Heute habe ich mich irgendwie falsch bewegt und nun Schmerzen in der Brust. Denke das der Brustwirbel betroffen ist. Nun habe ich Tabletten eingenommen die die Muskulatur lockern soll. Leider bis jetzt noch kein Erfolg. Der schmerzende Druck lässt einfach nicht nach. Nach gymnastischen Übungen lassen die Schmerzen auch nach. Gibt es eine Möglichkeit um den betreffenden Schmerzknoten zu lösen oder bleibt mir nur die Möglichkeit zum Arzt zu gehen.
Antwort verfasst am 20.12.2009:
Sehr geehrte Frau G.
Da Sie schon länger über entsprechende Schmerzen klagen wäre sicher eine Vorstellung bei einem Orthopäden sinnvoll. In den allermeisten Fällen sind dieser Rückenschmerzen muskulärer Genese und somit harmlos, wenn auch nicht immer leicht zu behandeln. Um mögliche schwerwiegendere Ursachen auszuschließen, sollte hier neben einer klinischen Untersuchung auch eine Bildgebung erfolgen, um dann ein entsprechendes Therapiekonzept zu erarbeiten. Kurzfristige Muskelblockaden lösen sich in allermeisten Fällen wieder von selbst. Hilfreich ist hier die Anwendung von feuchter Wärme, das bedeutet, Sie nehmen eine Wärmfläche mit einem feuchten Handtuch darum und führen diese Wärme im Bereich des verspannten Brustwirbels zu. Aber bei länger bestehenden Schmerzen wäre, wie bereits gesagt, eine Vorstellung beim Orthopäden sicherlich dienlich.
Dr. med. C. Schmid
Am HWS C4-C6 versteift, nun heftige pochende Verspannungen…
Frage:
Guten Tag, ich wurde am HWS C4-C6 Versteift, sowie Verknöcherungen bis zum 4 BWS abgetragen wurde. Da ich, obwohl nicht mehr möglich, zu beweglich, Verdacht auf Bruch bestand, aber nicht ist zum Glück, soll ich mich nun körperlich schonen + ruhe, auch, weil extreme Verspannungen bestehen, wo Tetrazepam auch nicht wirkt. was heißt das in bezug auf die OP!!! mache mehrmals täglich meine HWS Übungen, aber allein sitzen, gehen...Verspannungen sind heftig - pochend!
Antwort verfasst am 23.12.2009:
Sehr geehrte Frau K.
Welche Nachbehandlung für sie sinnvoll ist bzw. welche Therapie wann durchgeführt werden kann, hängt ganz entscheidend von der bei individuellen durchgeführten Operation ab. Generelle Empfehlungen kann ich ihnen leider nicht geben, so dass sie eine individuelle Behandlung mit ihrem Operateur absprechen sollten, oder aber mit dem OP-Bericht, dem Arztbrief und entsprechenden Bildern diese Frage noch mal an ihren nachbehandelnden Orthopäden richten.
Gute Besserung!
Dr. C. Schmid
Extreme Rückenprobleme in Verbindung mit brennenden Schmerz und Herzpochen…
Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
leide seit ca. 1 Jahr an extremen Rückenproblemen. Ich schilder ihnen zunächst erst mal meinen Krankenverlauf:
März 2008 kam ich eines Abends wegen starken Herzschmerzen(bzw. stolpern) ins Krankenhaus. Dort wurde festgestellt das diese schmerzen vom rücken kommen und ich wurde zu einem Orthopäden überwiesen, welcher meine BWS röntge und dort einige Blockierungen feststellte. Deshalb renkte er mich mehrmals wieder ein,da es mir danach besser ging. Doch mittlerweile gehe ich nicht mehr dorthin weil es mir so vorkommt als wenn es dadurch nur noch schlimmer geworden ist. Denn nun leide ich unter ständigen Schmerzen der Wirbelsäule, mittlerweile auch HWS. Meine kompletten Gelenke am Körper (Knie, Hüfte, Handgelenke, usw.) knacken...manchmal tut es auch weh wenn sie knacken. Ich brauch mich nur leicht zu biegen dann knackt es auch in der Wirbelsäule... In den letzten Tagen ist mir nun etwas aufgefallen, ich habe einen ziehenden/brennenden Schmerz der sich vom Nacken/Schulterbereich in die Arme zieht. Mein kleiner Finger fühlt sich manchmal taub an und ich hab hin und wieder das Gefühl das ich meinen Urin nicht halten kann, habe ihn jedoch bisher noch nicht ungewollt verloren. Und dieses Herzstolpern ist wieder ab und an hinzugekommen??
Sind das Anzeichen für einen Bandscheibenvorfall??
Über eine schnelle Antwort wäre ich ihnen sehr Dankbar.
Antwort verfasst am 26.12.2009:
Sehr geehrte Frau S.
Um einen Bandscheibenvorfall auszuschließen, sollten sie sich sehr kurzfristig bei einem Wirbelsäulen-Spezialisten (Orthopäde, Neurochirurg) vorstellen. Die von ihnen genannten Symptome sind unspezifisch und müssen nicht unbedingt für einen Bandscheibenvorfall sprechen, jedoch sollte dieser ausgeschlossen werden, da ein Bandscheibenvorfall mit möglicher Kompression einer Nervenwurzel und entsprechenden klinischen Symptomen einer kurzfristig eingeleiteten ggf. operativen Behandlung bedarf. Stellen sie sich deswegen entsprechend schnell bei einem niedergelassenen Arzt oder, wenn dies nicht möglich ist, auch in der Notfallaufnahme eines Krankenhauses vor.
Dr. med. C. Schmid
Rückenschmerzen ziehen bis unter die Rippen…
Frage:
Rückenschmerzen habe ich seit der Geburt meiner Tochter (das ist jetzt 2 Jahre her), hatte ab dem 7.Schwangerschaftsmonat Symphysenprobleme (konnte nicht mehr laufen oder mich im Liegen drehen hatte auch starke Probleme mein rechtes Bein zu bewegen war schwer) hatte auch durch diese Probleme einen Kaiserschnitt.
Meine Rückenschmerzen fingen oberhalb der Hüfte an. Seit 1 halben Jahre habe ich Herzstechen (aber alles in Ordnung=Psychisch) weil da mein Vater verstorben ist. Leider aber seit dem im sitzen und stehen unter Rückenschmerzen die fangen oberhalb der Hüfte an und gehen bis hoch in oberen Teil meines Rückens. Habe am rechten Schulterblatt manchmal das Gefühl das es kribbelt das hab ich dann im sitzen. Diese Rückenschmerzen ziehen bis unter die Rippen und habe immer noch Angst dass es mit dem Herzen zu tun hat obwohl vom Kardiologen bestätigt wurde das es gesund ist.
Was kann ich tun? War auch schon bei der KG und es wurde dadurch schlimmer.
MFG D.G.
Antwort verfasst am 28.12.2009:
Sehr geehrte Frau G.
Solche Beschwerden sind nicht selten, sprechen aber generell auf krankengymnastische Beübung und physikalische Therapie an. Sollte dies jedoch nicht zu einem Erfolg führen, sollten sie sich, da eine entsprechende Bildgebung ja offensichtlich bereits ohne pathologischer Ursache durchgeführt wurde, nochmals mit ihrem Wirbelsäulen-Spezialisten zusammentun, um ggf. weiter konservativ zu behandeln. Eine Möglichkeit wäre auch die Zuhilfenahme gezielter Einspritzungen, flankiert durch krankengymnastische Behandlung.
Dr. med. C. Schmid
Frage:
Ich bin 2008 3mal mit Schmerztherapie und von März - April 08 an der LWS 5/6 behandelt worden. Danach 2 mal im LWS Bereich operiert worden. Anschließend wurde ich an der HWS operiert zusätzlich wurde mir an der HWS ein Implantat eingesetzt. Diese Operation ist mit einer zusätzlichen Notoperation zum Glück positiv verlaufen. Diese Operation an der HWS ist im September 08 gemacht worden. Leider bis heute kaum Besserung an der HWS, obwohl der Nervenkanal frei ist. Im LWS Bereich sin auch jetzt noch manchmal sehr starke Schmerzen vorhanden. Seit ca.14 Tagen habe ich enorme Kurzzeitschwindelanfälle und weiterhin sehr starke Nackenbeschwerden - Taubheitsgefühle im linken Arm und Beinbereichen. Zusätzlich habe ich extreme blau anlaufende Hände, die auch zeitweise sehr kalt sind. Ich werde derzeit mit Krankengymnastik - Fango -Schmerzmittel behandelt. Bei einer weiteren Untersuchung stellte sich heraus das der Kieferbereich auch nicht in Ordnung ist aus diesem Grunde können die derzeitigen Schmerzen resultieren. Können Sie mir ev. eine Therapie oder anderen Vorschlag unterbreiten?
Antwort verfasst am 26.12.2009:
Sehr geehrte(r) Frau/Herr B.,
bei Ihrer umfangreichen Vorgeschichte könnten mehrere Ursachen zugrunde liegen. Sicherlich wäre zunächst eine neurologische Untersuchung sinnvoll. Weiterhin ist für eine weitere Therapieplanung die klinische Untersuchung sowie eine möglichst akutelle Bildgebung (Röntgenbilder, MRT) und Arztberichte der vorangegeangenen Operationen notwendig. Eine kurze und einfache Antwort ist aufgrund der Komplexität der Erkrankungen leider nicht möglich, so dass Sie mit o.g. Befunden bei uns vorstellig werden müssten. Jederzeit können Sie sich in unserer Wirbelsäulensprechstunde vorstellen nach telefonischer Terminvereinbarung unter 089/1797 2502.
Wir wünschen gute Besserung.
Freundliche Grüße
Dr. med. C. Schmid
Streckfehlhaltung der oberen LWS und unteren BWS bei vermehrter Lordose…
Frage:
Über den Befund: " Streckfehlhaltung der oberen LWS und unteren BWS bei etwas vermehrter Lordose der unteren LWS und im lumbosacralen Übergang. Regelrechtes Signal sämtlicher Bandscheiben der LWS ohne Bandscheibenhöhenminderung und ohne pathologische Bandscheibenvorwölbung. Spinalkanal: 15 mm. Regelrechtes Knochenmarksignal." wurde ich nicht ausreichend aufgeklärt. Der Arzt bestand primär auf eine Heilungsmethode: Spritzen! Mit seiner fast aufdrängenden Art jagte er mir Sorgen, über meinen "schlimmen(?)" Zustand, ein. Bitte um einen ausführlichen Rat!
Antwort verfasst am 28.12.2009:
Sehr geehrte Frau Z.,
so wie sich Ihre Schilderung des Befundes liest, sollten konservative Maßnahmen ausreichend sein. Um eine anfängliche Besserung einzuleiten sind Spritzen durchaus sinnvoll. Des Weiteren kann viel durch physiotherapeutsiche, manualtherapeutische und physikalische Maßnahmen erreicht werden. Eine detailliertere Auskunft ist bei Vorstellung in unserer Wirbelsäulensprechstunde mit den vorliegenden Befunden nach telefonischer Terminvereinbarung unter 089/1797 2502 möglich.
Wir wünschen gute Besserung.
Freundliche Grüße
Dr. med. C. Schmid
Starke Schmerzen im Lendenbereich - nur Hexenschuß?
Frage:
Habe seit einigen Tagen starke Schmerzen im Lendenbereich. Da ich mich auf Grund dessen nur sehr eingeschränkt bewegen kann, ist es mir nicht möglich zum Arzt zu gehen.
Es ist mir nicht möglich aufrecht zu gehen und auch bei Bewegung der Gliedmaßen habe ich starke Schmerzen. Auch eine Schwellung an der Wirbelsäule kann ich ertasten.
Können Sie mir sagen, ob ich mir ernsthaft Gedanken machen muss, oder ob es auch "nur" ein Hexenschuss sein könnte?
Vielen Dank im Voraus
Antwort verfasst am 30.12.2009:
Sehr geehrter Herr U.,
es könnte sich um einen Bandscheibenvorfall handeln. Die Beschreibung einer Schwellung passt allerdings nicht zur dieser Erkrankung, so dass aufgrund Ihrer Schilderung eine ärtzliche Vorstellung notwendig. Gerne können Sie sich in unserer Wirbelsäulensprechstunde vorstellen nach telefonischer Terminvereinbarung unter 089/1797 2502.
Mit freundlichen Grüßen
Dr.med. C. Schmid
Schmerzen im Lendenwirbel-Bereich nach neuen Schuh-Einlagen…
Frage:
Seid ca. 8 Wochen habe ich neue Einlagen für meine Schuhe bekommen, ungefähr eine Woche später habe ich sehr große Schmerzen im Lendenwirbel-Bereich bekommen. Worauf ist dieses zurückzuführen? Ich bitte um Ihre Antwort. Danke.
Antwort verfasst am 03.01.2010:
Sehr geehrter Frau E.,
ob ein direkter Zusammenhang zwischen Ihren neuen Einlagen und Ihren Beschwerden im Wirbelsäulenbereich liegt, können wir Ihnen auf die Entfernung leider nicht sagen. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit das ihre Beschwerden durch die neuen Einlagen kommen, es könnte allerdings auch sein das ihrer Beschwerden eine andere Ursache direkt im Bereich der LWS hat. Sie sollten bei Persitenz der Beschwerden zur weiteren Abklärung einen niedergelassenen Kollegen aufsuchen.
Wir wünschen Ihnen Gute Besserung
Mit freundlichen Grüßen
Dr.med. C. Schmid
Schmerzen in Wirbelsäule, besonders LWS im Po…
Frage:
Habe Schmerzen in der Wirbelsäule, besonders LWS im Po und in den
Oberschenkeln.
Lt. Dr. Arthrose komplett, was kann ich dafür machen?
Kann kaum gehen, sitzen stehen vor Schwäche
Breche ich jetzt irgendwann zusammen oder lande im Rollstuhl?
Ich schwimme gerne.
Antwort verfasst am 03.01.2010:
Sehr geehrte Frau A.,
den Rollstuhl brauchen Sie nicht fürchten. Wenn die Arthrose im Vordergrund steht, wäre die zunächst sinnvollste Maßnahme, die Wirbelgelenke mit einer Spritze zu infiltrieren sowie weitere konservative Maßnahmen (Physiotherapie) sinnvoll. Wenn die Beschwerden dennoch wieder kommen, wäre eine minimal- invasive Verödung der kleinen Wirbelgelenke eine weitere nögliche Therapieoption. Möglich wäre auch bei weiterer Beschwerdepersistenz eine minimalinvasive Operation mit perkutaner Stabilisierung. Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an unser Sekretariat zur Terminvereinabrung unter 089/1797 2502.
Gute Besserung.
Freundliche Grüße
Dr. med. C. Schmid
Frage:
Sehr geehrter Damen und Herren
Ich (48 Jahre) hatte 08.2007 einen Myokardinfakt. Koronarangiografisch bestand eine 2 Gefäßerkrankung mit proximaler RCMX Stenose und LAD Verschluss. In einer Akut Intervention wurden die RCX mit einer PTCA und einen Stent sowie der LAD Verschluss mit PTCA und Stent versorgt. Ein verbliebener peripherer LAD Verschluss konnte am Folgetag nicht eröffnet werden. Bei diesem Versuch verspürte ich einen starken Schmerz im Herzbereich verursacht durch den Herzkatheter.
Von diesem Zeitpunkt hatte ich Thoraxschmerzen. Auf meiner Brust habe ich einen Kirsch großen Knuttel im li. Rippenbereich (eingetrocknetes Blut) und einen Apfel großen roten Fleck der nicht weg geht. Bei jedem Arztbesuch habe ich darauf verwiesen.
September 2007 erneuter Herzkatheter mit gutem Ergebnis nach Doppelstent keine Intervention nötig. Kollateralisierung LAD wird noch besser. Thoraxschmerzen unverändert.
Die schmerzen Strahlen weiter vom Brustbein über den li. Arm in den Rücken aus.
Gänsehaut, brennt entlang der Wirbelsäule und zeitweise Kippeln im Kopf und im gestammten Körper. Ein CT Abdohm, Untersuchungen wie Magen, Darmspiegelung sowie Röntgen der Wirbelsäule, alles ohne Befund. Bei CT Thorax stellte sich eine streifige Verdichtung rechts dorsobasal im 10. Segment paravertebral gelegen dar. Die Rekonstruktionen mit HR Technik zeigen das es sich um einen narbigen fibrösen Befund handelt.
Mein Rücken entlang der Wirbelsäule schmerzt seit einem Jahr. Beim Schlafen in der Bauchlage Schmerzen die Muskeln im Rücken.
Kann es sein das beim Herzkatheter ein Gefäß verletzt wurde und das mir das Blut in den Rücken läuft.
Wer kann so etwas feststellen?
PS. Vom Herzen aus fühle ich mich sehr gut und stark. Ich treibe täglich eine Stunde Ausdauersport. Nach über einem Jahr werden die Schmerzen immer stärker.
Was habe ich bloß?
Antwort verfasst am 05.01.2010:
Sehr geehrter Herr H.,
dass Ihre Beschwerden durch einen größeren Bluterguss, d.h. Hämatom fortbestehen, wäre sehr ungewöhnlich. Eine bestehende Blutung durch den Herzkatheter wäre ebenso sehr unwahrscheinlich, da diese in kürzester Zeit lebensbedrochlich wäre und in diesem Sinne keine chronischen Schmerzen verursacht. Nachdem die Untersuchungen unauffällig waren, sollten Sie sich zunächst physiotherapeutisch behandeln lassen.Gleichzeitig ist die Durchführung einer Kernspintomographie der Wirbelsäule sinnvoll, um weitere Ursachen abzuklären, dann fachärztliche Vorstellung, gerne auch in unsrerer WS- Sprechstunde
Ich wünsche eine gute Besserung.
Freundliche Grüße
Dr. med. C. Schmid
Orthopäden Kochsalzlösung in die Wirbelsäule links und rechts gespritzt…
Frage:
seit ca. 5 Jahren habe ich große Probleme und starke Schmerzen beim Gehen und Stehen ich war auch schon 2 mal in stationärer orthopädischer Behandlung, was mir zwar einige Zeit Linderung gab aber es kam immer wieder und ziemlich heftig.
Seit Februar 2008 bekomme ich von meinem Orthopäden Kochsalzlösung in die Wirbelsäule links und rechts je eine, gespritzt, ebenso bekomme ich Akupunktur an beiden Beinen, am Nabel und am Brustbein? gesetzt.
Seit ca. Monat August 2008 ließen die Schmerzen nach und heute kann ich wieder Schmerzfrei laufen(ca. 5km am Stück 3x die Woche).
Aber......meine Füße kribbeln und ich bekomme Krämpfe in die Füße und Beine, aber die Schmerzen lassen sich gegenüber dem vorherigen ertragen. Nun möchte ich ihnen folgende Frage stellen: kann ich die Spritzen 1 x wöchentlich immer bekommen oder ist das schädlich? Ich habe etwas Angst weil ich nur EINE Niere von Geburt aus habe?
ich nehme täglich noch Eine Magnesiumcapsel und 2 Teelöffel Calciumpulver
morgens 1 Prostata Tablette Tamsulosin beta
eine halbe Blutdrucktablette
auch mache ich fast täglich Gymnastik, laufe , fahre Rad.
Ich würde mich sehr freuen wenn Sie mir eine kurze Nachricht zukommen lassen würden.
Antwort verfasst am 08.01.2010:
Sehr geehrter Herr B.,
zunächst wäre die Durchführung einer Kernspintomographie der Lendenwirbelsäule sinnvoll um die Ursache Ihrer Beschwerden genau bestimmen zu können und die weitere Therapie sinnvoll planen zu können. Prinzipiell setzt man solche Spritzen eher nur vorübergehend ein und steigert dann die Behandlung in Abhängigkeit von den Beschwerden und auch abhängig vom Ausmaß Ihrer Spinalstenose. Sinnvoll wäre auch, bei Gelegenheit eine neurologische Untersuchung durchführen zu lassen, um die Lokalisation der Nervenwurzelreizung bestimmen zu können. Wenn die Beschwerden zunehmen sollten bzw. neurologische Defizite dazukommen sollten (Taubheit, Schwäche in den Beinen) ist das dringende Aufsuchen eine Arztes sinnvoll. Eine minimal-invasive Operation mit Dekompression der Nervenwurzlen muss dann diskutiert werden.
Eine gute Besserung.
Freundliche Grüße
Dr. med. C. Schmid
LWK-1-und eine BWK-11-Fraktur zugezogen, Sport möglich?
Frage:
Vor 8 Wochen habe ich mir bei einem Reitunfall eine LWK-1-und eine BWK-11-Fraktur zugezogen, glücklicherweise ohne neurologische Ausfälle. Der LWK 1 war zersplittert, so dass eine operative Plattenspondylodese vorgenommen worden ist (Knochenaufbau mit Knochen aus dem li. Beckenkamm, Platte verbindet 1.LWK und 12.BWK),die Deckplattenkompression des 11.BWK heilte konservativ, d.h. durch Nichtbelastung. Momentan bin ich ohne Schmerzmittel im Ruhezustand fast schmerzfrei und warte auf eine Reha. Da ich ein sehr sportbegeisterter Mensch, v.a. Reiten und Tanzsport bin, wollte ich sie um Ihre Einschätzung bitten, welche Sportarten nach Ausheilung der Brüche auch mit der Titanplatte im Rücken möglich sind, und wie hoch das Risiko ist, nach einem weiteren Sturz die Wirbel zu verletzen(durch die Platte)?
Antwort verfasst am 10.01.2010:
Sehr geehrte Frau N.,
die Operation bzw. der Bruch sind erst acht Wochen her. Somit sind solche körperlichen Aktivitäten bzw. Sportarten (auch Reiten und Tanzen) nur bedingt möglich. Ein Bruch im Bereich der Lendenwirbelsäule besonders nach einer wie bei Ihnen durchgeführten Operation braucht etwa ein Jahr um eine vollständige Ausheilung zu erfahren. Hier sind natürlich noch Kontrollaufnahmen notwendig, um den Heilungsprozess zu kontrollieren. Nach Feststellung einer völligen Ausheilung in guter Position sind dann sehr wahrscheinlich die von Ihnen erwähnten Sportarten sicherlich gut zu verantworten.
Nach einem neuerlichen Sturz besteht ein geringgradig höheres Risiko, dass besonders die Anschlusssegmente verletzt werden. Dieses ist es aber nicht unbedingt höher als beim Gesunden.
Eine gute Besserung
Freundliche Grüße
Dr. med. C. Schmid
Bei Bücken Schmerz in LWS plus Schwindel und Übelkeit…
Frage:
Ich leide seit ca. 2 Jahren an einem Schwindel der sich beim Betten machen gebildet hat. Das heiß, ich habe Betten gemacht und beim bücken hatte ich auf einmal ganz arge Schmerzen in der LWS (wie Nadelstiche) Im selben Moment bekam ich einen unwahrscheinlichen Schwindel mit Übelkeit, der bis heute anhält. Neurologische und Orthopädische Untersuchungen waren immer ohne Befunde. Ich muss noch dazu sagen, dass, wenn ich den Kopf drehe mir auf der rechten Seite die Fingerspitzen und Zehen anfangen zu kribbeln. Wenn ich den Kopf wieder gerade mache ist wieder alles weg. Einmal war sogar mein rechtes Bein total gefühllos, das ich mein Bein mit der Hand auf das Gaspedal drücken musste. Was soll ich noch tun? Ich komme mir schon vor wie ein Lügner beim Arzt, weil keiner etwas feststellen kann.
Antwort verfasst am 12.01.2010:
Sehr geehrter Herr O.,
gerade bei Schwindel wäre eine Untersuchung durch einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt sinnvoll, da das Gleichgewichtsorgan im Innenohr liegt. Ggf. könnte die neurologische Untersuchung wiederholt werden. Sollten sich hierbei kein richtungsweisender Befund zeigen, wäre, je nach Bildgebung ggf. eine Infiltration der kleinen Wirbelgelenke im Bereich der Halswirbelsäule ggf. Lendenwirbelsäule sinnvoll.
Gerne können Sie sich hierzu in unserer Klinik, die sich im Stadtteil Nymphenburg in München befindet, vorstellen. Dann könnten auch eine umfangreiche klinische Untersuchung, eine Schmerzanamneseerhebung und eine ausführliche Besprechung der therapeutischen Möglichkeiten erfolgen. Hierzu würden wir um telefonische Terminvereinbarung (089 - 1797 2504) bitten. Zu diesem Termin würden Sie bitte die Befundberichte und Röntgenbilder, insbesondere die einer aktuellen Computertomographie oder Kernspintomographie sowie ggf. weitere Befundberichte mitbringen. Vielen Dank.
Freundliche Grüße
Dr. med. C. Schmid
Druckbeschwerden im linken Fuß und Unterschenkel…
Frage:
Ich habe im Juni 2006 ein Aortenanorysma, 2 Schlaganfälle und einen Hirnstamminfarkt bekommen, lag dann 7 Wochen im Koma, kam in der Reha Leezen wieder zu mir, hatte einen Dekubitus III am Steißbein, bekam dann infolge einer Überdosierung mit Marcumar eine Darmblutung und einen Platzbauch, hatte eine starke Hodenentzündung und stürzte wenige Tage vor meiner Entlassung ungeschützt aufs Gesicht. Wenige Tage nach meiner Entlassung aus der Reha bekam ich Druckbeschwerden im linken Fuß und Unterschenkel. Ich habe mich neurologisch untersuchen lassen. Das frappierende an den Untersuchungen war, dass alle drei Kliniken zu einem anderen Ergebnis kamen. Die Ursache meiner Beschwerden konnte man mir in keinem Fall nennen und auch keine Heilungsmöglichkeiten. Erstaunlich auch die langen Wartezeiten von 1 - 2 Monaten, bis ich überhaupt einen Termin bekam. Ergebnis der Untersuchungen war wohl, dass ich eine Polyneuropathie haben soll. Ich habe kein Vibrationsempfinden, wenn die Stimmgabel auf die Fußknöchel gesetzt wird.
Seit meiner Entlassung aus der Reha gehe ich, soweit das Wetter es zulässt, jeden Tag 5 km durch den an unser Grundstück angrenzenden Wald. Obwohl mir wiederholt gesagt worden ist, dass ich mich viel bewegen soll, habe ich den Eindruck, dass die Beschwerden leicht zugenommen haben.
Meine Frage ist nun, schade ich mir durch das tägliche Training oder ist es für die Regeneration der Fuß- und Beinnerven gut?
Auch wenn im Kernspin der Lendenwirbelsäule nichts Auffälliges zu sehen war, kann nicht doch der Sturz Ursache meiner Beschwerden sein?
Antwort verfasst am 15.01.2010:
Sehr geehrter Herr Th.,
soweit dies aus der Ferne zu beurteilen ist, klingen Ihre Beschwerden am ehesten nach einer Polyneuropathie. Es ist in der Tat erstaunlich, dass Sie mehrere Ursachen Ihrer Beschwerden genannt bekommen haben. Eigentlich sollte dies neurologisch klar abzugrenzen sein. Am sinnvollsten wäre, wenn Sie die neurologischen Befunde sammeln und dies nochmals von einem anderen Neurologen überprüfen lassen.
Gute Besserung.
Freundliche Grüße
Dr. med. C. Schmid
Schmerzen beim Sitzen, von Tag zu Tag stärker…
Frage:
Ich hab vor vier Tagen Schmerzen beim Sitzen bekommen und von Tag zu Tag wurden die Schmerzen immer stärker und die Schwellung oder der Knoten immer größer!! Ich war gestern beim Arzt und der hat gesagt, dass geht entweder von selber weg oder das muss ‚rausoperiert' werden. Ich hab gefragt wodurch sowas kommt da hat er gesagt das kriegt man vererbt aber niemand in meiner Familie hat so etwas. Ich will weiteres dazu wissen oder ob das was anderes ist als der Arzt sagt. Die Schwellung oder der Knoten ist oben wo die Arschritze aufhört da wo so eine Kuhle ist da ist sowas wie ein kleiner Ball und das tut weh ich kann nicht liegen ich kann nicht richtig sitzen ich hab angst das das was Schlimmes ist!
Antwort verfasst am 18.01.2010:
Sehr geehrte Frau Z.,
wahrscheinlich ist es ein Abszess oder ein Lipom (Fettgewebsgeschwulst), der Sie plagt und oft muss das tatsächlich entfernt werden. Sie sollten sich nochmals ärztlich untersuchen lassen.
Gute Besserung.
Freundliche Grüße
Dr. med. C. Schmid
Schiefhals mit Veränderung der Wirbel…
Frage:
Hallo
Ich bin 37 Jahre alt. Vor 6 Wochen bin ich zu meinem HA gegangen weil ich starke Nackenschmerzen hatte.
Er meinte es wäre ein sogenannter Schiefhals und hat mir alle zwei Tage
eine Schmerzspritze gegeben, die auch für 1-2 Tage gut geholfen haben.
Aber danach war es genauso wie vorher.
Nach 10 Tagen Überwies er mich dann zum Orthopäden der gleich zwei Röntgenbilder der HWS anfertigte.
Er meinte das ich eine Veränderung der Wirbel habe (Zacken)
Daraufhin schickte er mich ins Krankenhaus um ein CT zumachen um sicher zugehen das diese (Zacken) nicht in den Nervenkanal hinein ragen.
Der Arzt im Krankenhaus erklärte mir dann das es nur leicht in den Spinalkanal (Zacken) ist aber umso stärker nach Außen. Desweiteren hat
er noch was von Retrospondyloluyten gesagt was ich aber überhaupt nicht verstanden habe.
Mein Orthopäde hat mir dann 6x Fango mit extensiver Massage per Hand verschrieben. Wovon ich jetzt 4x hinter mir habe wobei ich dann noch Kopfschmerzen und Schwindelgefühl bekomme.
Wie schlimm ist so etwas?
Wie ist der Verlauf bei der Erkrankung?
Ich frage mich wie lange kann so etwas andauern da ich schon 6 Wochen Krankgeschrieben bin? Und vor allem wie geht es weiter ich bin als Schlosser tätig?
Was kann ich selbst zur Linderung meines Problems machen?
Antwort verfasst am 18.01.2010:
Sehr geehrter Herr N.,
Ihrer Beschreibung nach handelt es sich am ehesten, ohne Kentniss der Bilder, um eine degenerative Veränerung im Bereich der HWS mit zusätzlicher muskulärer Komponente.
Sie sollten zunächst noch weitere bildgebende Diagnostik mittels MRT anfertiegen lassen. Bei den von Ihnen beschriebenem Kopfschmerzen, sowie Schwindel wäre ggf. eine zusätzliche neurologische Abklärung empfehlenwert.
Je nach Ausprägung des Befunds stehen unterschiedliche Therapieoptionen zur Verfügung. Am Beginn einer Behandlung steht meist eine konservative Therapie mit den von Ihnen beschriebene Maßnahmen. Zusätzlich zu den lokalen Infiltrationen an Schmerzpunkten besteht die Möglichkeit mit Hilfe von bildgebenden Verfahren wie z.B. unter Röntgen- oder CT-Kontrolle gezielter zu infiltrieren. Bei degenerativen Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule besteht allerdings auch immer die Möglichkeit der Zunahme der degenerativen Veränderung trotz konservativer Therapie, deshalb sollte man bei fortschreitendem Befund je nach ausprägung der Beschwerden unter Umständen eine operative Therapie anstreben.
Gern können sie sich zu einer persönlichen Beratung bezüglich des weiteren Vorgehens in unserer Wirbelsäulen-Sprechstund vorstellen.
Gute Besserung.
Freundliche Grüße
Dr. med. C. Schmid
Ersatz für Tilidin während der Schwangerschaft…
Frage:
Ich bin 42 Jahre und in der 12 Woche, ich hatte 2004 und 2005 jeweils eine Bandscheiben-Op. gehabt wobei mir bei der letzteren 2 Implantate eingesetzt wurden. Ich habe, bis zum dem Zeitpunkt wo ich erfahren habe das ich schwanger bin, Tilidin genommen und diese auf anraten meines Arztes abgesetzt wodurch natürlich die Schmerzen in Rücken und Beinen wieder stark zugenommen haben. Was kann ich gegen die Schmerzen den unternehmen.
Antwort verfasst am 30.01.2010:
Sehr geehrte Frau K.,
gerade in einer Schwangerschaft sollte man sehr vorsichtig mit Schmerzmedikamenten sein. Hier wäre neben einer krankengymnastischen Übungsbehandlung eine symptomatische Schmerztherapie mit Medikamenten, welche man auch in der Schwangerschaft geben kann (z.B. Paracetamol) sinnvoll.
Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem behandelnden Gynäkologen nach geeigneten Medikamenten.
Gute Besserung. Freundliche Grüße
Dr. med. C. Schmid
Blockade in der Nähe 5. Lendenwirbel trotz regelmäßigen ‚Einrenken'…
Frage:
habe seit ca. 3 Monaten täglich Blockaden am bzw. in der Nähe des 5. Lendenwirbels. Bin dreimal pro Woche zum "Einrenken" beim Chiropr. Aber kaum sind die Blockaden weg und ich versuche meinen normalen Tagesablauf wieder aufzunehmen (nur leichte Arbeiten), oder Krankengymnastik zu machen, springen die wirbel wieder raus. War auch schon in der Röhre, aber an meiner Wirbelsäule ist alles in Ordnung.
Mittlerweile weiß ich nicht mehr was ich noch machen soll, bin grad mal 25ig, sportlich und normalgewichtig.
Haben sie vielleicht noch eine Idee was ich machen könnte, um schmerzfrei zu werden.
Antwort verfasst am 29.01.2010:
Sehr geehrte Herr H.,
eigentlich sollten die Maßnahmen, die Sie durchführen lassen, diese Beschwerden in den Griff bekommen. Darüber hinaus wäre zu empfehlen, dass Sie so genannte Funktionsaufnahmen anfertigen lassen, falls dies noch nicht erfolgt ist. Dabei wird eine Röntgenaufnahme der Wirbelsäule von der Seite gemacht, bei welcher Sie sich einmal nach vorne und einmal nach hinten beugen, um die Wirbelsäule in der Bewegung analysieren zu können. Zusätzlich sollte bei diesen lang anhaltenden Beschwerden eine Kerspintomographie der LWS veranlasst werden und sich dann nochmals bei einem Orthopäden vorstellen, um alle Befunde gemeinsam zu werten.
Gute Besserung und freundliche Grüße
Dr. med. C. Schmid
Narben innen aufgegangen nach Bandscheibenversteifung…
Frage:
Mein Lebensgefährte hatte vor einer Woche eine Bandscheibenversteifung.
Und jetzt heute hat er sich zu schnell bewegt, und er bekam auf einmal Schmerzen, die Krankenschwester sagte, es kann sein das die Narbe von innen aufgegangen ist. Meine Frage ist jetzt, wenn das wirklich passiert ist, muss er jetzt evtl. daran nochmal operiert werden oder wächst das von alleine wieder zu.
Antwort verfasst am 25.01.2010:
Sehr geehrte Frau S.,
die von Ihnen geschilderten Beschwerden Ihres Lebensgefährten können verschiedene Ursachen haben. Eine Woche nach Operation ist die Wundheilung noch nicht abgeschlossen, so dass es grundsätzlich möglich ist das eine der Subcutan- oder Faziennähte aufgeht, sie sollten nochmals den Operateur aufsuchen um eine genaue Untersuchung und Wundkontrolle durchführen zu lassen. Das weitere Vorgehen ist dann abhängig vom aktuellem Befund.
Wir wünschen Ihrem Lebensgefährten eine gute Besserung.
Freundliche Grüße
Dr. med. C. Schmid